Mo, 20. August 2018

Ausbau in Kärnten

30.03.2016 13:49

Mobilfunker investieren 150 Mio. Euro in Breitband

Die drei Mobilfunknetzbetreiber A1, T-Mobile und Drei werden in Kärnten bis zum Jahr 2020 bis zu 150 Millionen Euro für den Ausbau des Breitbandinternets in die Hand nehmen. Vom Land komme rund eine Million Euro, die Gemeinden seien eingeladen, weitere Mittel zur Verfügung zu stellen, erklärte Landeshauptmann Peter Kaiser am Mittwoch gemeinsam mit Stellvertreterin Gaby Schaunigg und den Mobilfunkchefs.

Wer von den drei Netzbetreibern wie viel zahlt, ist derzeit noch offen, so A1-Chef Alejandro Plater. Das Netz bleibe jedenfalls im Besitz der Netzbetreiber. So einfach dürfte das aber nicht sein, denn genutzt werden auch Tiefbaumaßnahmen des Landes, wo die Kabel dann dazu verlegt werden. Wer die Infrastruktur besitzt, ist angesichts milliardenschwerer Forderungen der Gläubiger der Heta-Haftungen nicht irrelevant, hat doch eine Gläubigergruppe gedroht, sogar den Dienstwagen des Landeshauptmanns zu pfänden.

Kaiser betonte am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Wien, dass das Breitband-Investment der Netzbetreiber ein wichtiger Vertrauensbeweis in schwierigen Zeiten ist. Dadurch würden 2000 bis 3000 Arbeitsplätze abgesichert. Vorrangig würden im "Masterplan Breitband Kärnten 2020" unterversorgte Gebiete erschlossen. Zuständig für die Koordination wird das "Breitband-Büro" des Landes sein.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.