Austrias Juwel Ifeanyi Ndukwe steht am Donnerstag vor Hubertus von Hohenlohes Kamera. Eine Kolumne von „Krone“-Redakteur Alexander Hofstetter ...
Prinz, Fotograf, Sänger, Olympia-Ski-Legende, einfach ein Tausendsassa, ein bunter Vogel. Und am morgigen Donnerstag zückt Hubertus von Hohenlohe für einen Austrianer seine Kamera, macht mit dem violetten Juwel Ifeanyi Ndukwe in Wien ein exklusives, 90-minütiges Fotoshooting.
Entstanden ist diese illustre Kombination aus einer Idee von Austria-Partner Froots. Das Wiener WealthTech-Unternehmen, das Austrias Jungkicker punkto Finanzplanung unterstützt und ihnen Schulungen anbietet, darf sich vertraglich einen Spieler für ein derartiges Shooting aussuchen. Die Wahl fiel auf Ndukwe. Der seit 3. März 18-Jährige war ein wichtiges Fundament von Österreichs U17-Nationalteam auf dem sensationellen Weg ins WM-Finale 2025. Und weckte damit logischerweise das Interesse von einigen Topklubs. Zugegriffen hat schließlich der große FC Liverpool, zu dem Ndukwe im kommenden Sommer wechseln wird. Ndukwe wird bei den „Reds“ zunächst Teil des U21-Kaders sein.
Warum übrigens ausgerechnet Ndukwe – im Gegensatz zu allen anderen Austria-Jungspunden – keine einzige Bundesliga-Minute unter Trainer Stephan Helm spielt, ist recht leicht erklärt. Offiziell wird das natürlich bei den Veilchen keiner bestätigen, aber das (finanzielle) Risiko ist einfach hinsichtlich einer möglichen Verletzung viel zu hoch. Denn die – wirtschaftlich ja alles andere als rosig dastehende – Austria könnte durch den Transfer von Liverpool inklusive künftiger Bonuszahlungen bis zu 4,2 Millionen Euro kassieren.
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