So, 26. Mai 2019
08.01.2016 17:00

Endlich Windstille

So sagen Sie Blähungen den Kampf an

Blähungen sind nicht nur unangenehm, sie zeigen meist auch, dass bei der Verdauung etwas nicht stimmt. Was steckt dahinter?

Wenn der Bauch immer wieder hart und aufgebläht ist, sollte man sich auf die Suche nach den Ursachen dieser Beschwerden machen. Neben bestimmten Lebensmitteln wie Kohl oder Hülsenfrüchten können auch Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Stress Auslöser sein.

Flatulenzen, wie Blähungen in der medizinischen Fachsprache heißen, sind die Folge von Gasbildung im Darm. Das ist an sich nichts Ungewöhnliches. Entstehende Winde werden normalerweise problemlos vom Organismus absorbiert und über die Lunge wieder ausgeschieden. Kann der Körper aber die überschüssigen Gase nicht mehr unbemerkt eliminieren, werden sie in Form von Winden über den Darm ausgeleitet.

Viele heute üblichen Essgewohnheiten stören die Verdauung und fördern die Entstehung von Blähungen: spätes oder nächtliches Essen, hastiges Hinunterschlingen, mangelndes Kauen und Einspeicheln der Nahrung, ungünstige Mengenverteilung, z.B. nur eine große Mahlzeit am Tag. Essen und gleichzeitig trinken.

Die wichtigsten Maßnahmen, wenn Blähungen nicht nur gelegentlich nach einem Bohneneintopf auftreten, sondern jeden Tag:

  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten abklären
  • Lassen Sie sich durchchecken, insbesondere dann, wenn neben den Blähungen weitere Symptome wie z.B. Blut im Stuhl, Schmerzen, unerwünschte Gewichtsabnahme, chronische Durchfälle oder Verstopfung auftreten.
  • Sorgen Sie für regelmäßige Mahlzeiten. Anstatt sehr spät am Abend zu essen, lassen Sie die Mahlzeit lieber einmal ausfallen oder bereiten Sie - falls Sie sehr hungrig sind - eine leichte Mahlzeit zu (z.B. eine Gemüsesuppe).
  • Blähungslindernd wirkt zudem Anistee. Zubereitung: Einen halben Teelöffel getrocknete, zerstoßene Anisfrüchte mit einer Tasse kochendem Wasser übergießen. Dann zehn bis 15 Minuten zugedeckt ziehen lassen. Täglich bis zu drei Tassen davon trinken. Säuglingen und Kleinkindern kann man einen Teelöffel davon ins Milchfläschchen geben.
  • Fencheltee ist ebenfalls ein altbewährtes Hausmittel gegen Bauchweh und Blähungen. Er lindert Krämpfe, fördert die Verdauung, regt den Appetit an und hemmt Entzündungen. Einen Esslöffel zerstoßene Fenchelsamen mit einer Tasse kochendem Wasser übergießen. Zehn Minuten zugedeckt ziehen lassen. Nach Belieben mit etwas Honig süßen. Bis zu drei Tassen über den Tag verteilt trinken.
  • Gut für die Verdauung sind außerdem Kümmel, Majoran, und Koriander.

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