Aussprache zwischen dem Trainer und Spielern in der 2. Klasse Ost endete im Bezirk Bruck an der Leitha (Niederösterreich) blutig. Die Polizei musste einschreiten, die Rettung versorgte die Verletzten noch vor Ort.
Umbruch im SC Margarethen am Moos, Bezirk Bruck an der Leitha, vor der neuen Saison: neuer Obmann, neuer Trainer und neue Spieler. Frischer Wind am Fußballplatz also, nur dass das erste Meisterschaftsspiel vorigen Samstag gegen Hof am Leithagebirge gleich mit 1:5 in die Hose ging.
Unruhe am Spielfeld
Und nicht nur das: „Einige neue Kicker haben vom ersten Tag an für Unruhe gesorgt, auch bei den Spielern“, schildert der sportliche Leiter Mustafa Eser. Also fasste der Vereinsvorstand laut Trainer Adel Hodzic den Beschluss, dass vier Spieler mit sofortiger Wirkung gehen müssen. Zwei von ihnen wollte er das persönlich mitteilen.
Absolutes Chaos in der Kabine
Geendet hat diese Aussprache Dienstagabend mit einem Polizei- und Rettungseinsatz. „Ein Spieler hat es nicht akzeptieren können und den Trainer verbal provoziert“, so Eser, der dabei war. Und dann war „absolutes Chaos“ in der Kabine, wie es Trainer Hodzic beschreibt. Stöße, Schläge, Schreie folgten – bis Blut floss! Schließlich mussten zwei Polizeistreifen einschreiten, Sanitäter die Sportler verarzten. Fazit: drei Verletzte und eine schlaflose Nacht bei allen Beteiligten.
Entschuldigungen und polizeiliche Erhebungen
„Es tut mir leid für jeden Betroffenen, dass es so weit kommen musste. Ich habe versucht zu deeskalieren“, so Trainer Hodzic. Ein beteiligter Spieler meint reumütig: „So etwas sollte nicht mehr passieren.“ Polizeiliche Erhebungen sind nach dem Vorfall jedenfalls im Gange. Heute, Donnerstag, ist wieder Training, weitere Aussprachen im Verein stehen dann ebenfalls an – diesmal hoffentlich unblutig ...
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