Nach Bilanzskandal

Toshiba fordert Schadenersatz von Ex-Managern

Elektronik
06.11.2015 14:05
Der japanische Elektronikkonzern Toshiba fordert einem Bericht der Wirtschaftszeitung "Nikkei" zufolge wegen des verlustreichen Bilanzskandals Schadenersatz von mehreren ehemaligen Top-Managern. Ab Samstag werde Toshiba drei ehemalige Konzernchefs und zwei Finanzchefs zur Kasse bitten, berichtete die Zeitung am Freitag.

"Nikkei" berief sich auf Auszüge aus einem Gutachten von Rechtsanwälten, die seit September an einer Aufarbeitung des Skandals sitzen. Im Juli war bekannt geworden, dass Toshiba seine Bilanzen in den sechs Geschäftsjahren von 2008 bis 2014 um umgerechnet 1,13 Milliarden Euro geschönt hatte.

Konzernchef Hisao Tanaka und mehrere Verantwortliche mussten deshalb ihren Hut nehmen. Auch Tanakas Vorgänger an der Firmenspitze, Norio Sasaki und Atsutoshi Nishida, hätten "eine große Verantwortung" für die Bilanzfälschungen, ebenso zwei Finanzchefs, berichtete "Nikkei" weiter.

Eine Gruppe von Aktionären hatte darauf bestanden, dass die Verantwortlichen des Bilanzskandals zur Rechenschaft gezogen werden. Die Gruppe nannte insgesamt 28 Manager, darunter die drei ehemaligen Chefs. Sie sollen demnach eine Milliarde Yen (7,5 Millionen Euro) zahlen.

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