14.06.2015 13:02 |

Bares Geld sparen

5 Spritspar-Tipps: Die beste Technik sitzt im Kopf

Die Kraftstoffpreise sind zwar gerade niedrig - aber wenn man mit einfachen Mittel noch mehr sparen kann, warum eigentlich nicht?

Moderne Motoren verbrauchen zumindest theoretisch deutlich weniger Sprit als dies vor einigen Jahren noch Standard war. Doch allen CO2-getriebenen Anstrengungen der Industrie zum Trotz: Die größte Spritspartechnik sitzt hinter dem Lenkrad. Fährt man konsequent mit dem Ziel, möglichst wenig Kraftstoff zu verbrauchen, sind – je nach Motorisierung – sogar einige Liter weniger drin. Dies sind die fünf wichtigsten Tipps für eine umwelt- und geldbeutelschonende Fahrweise, zusammengefasst vom ADAC:

Früh raufschalten: Spritsparend fährt man immer im höchstmöglichen Gang. Mittlerweile haben selbst viele Kleinwagen eine Schaltpunktanzeige. Sie zeigt dem Fahrer den ökonomischsten Zeitpunkt zum Hochschalten an, in der Regel bei noch fast untertourigen Drehzahlen. Das hemmt natürlich den Fahrspaß, sorgt bei konsequenter Befolgung aber für deutlich weniger Verbrauch.

Verbraucher gezielter nutzen: Es spricht nichts dagegen, Klimaanlage, Standheizung oder Heckscheibenheizung einzusetzen. Doch wer beispielsweise die Klimaanlage einfach ständig mitlaufen lässt muss laut ADAC mit einem Mehrverbrauch zwischen 0,1 und gut 2 Liter pro 100 Kilometer rechnen.

Schubabschaltung nutzen: Beim Heranrollen an eine Ampel, also im Schubbetrieb, nicht den Gang herausnehmen, sondern die Motorbremse nutzen. Heutige Autos sind mit einer Schubabschaltung ausgerüstet, die die Kraftstoffzufuhr in dieser Situation unterbricht.

Kurzstrecken meiden: Unmittelbar nach dem Kaltstart braucht der Ottomotor ein "fetteres" Luft-Kraftstoff-Gemisch, also eines mit deutlich höherem Spritanteil. Der Wagen verbraucht dann um ein Vielfaches mehr als im Normalbetrieb. Für kurze Strecken sollte man daher öfter mal aufs Rad umsteigen oder zu Fuß gehen. Gesünder ist das übrigens auch.

Luftdruck prüfen: Ist der Reifen-Luftdruck zu gering, bremst das Auto nicht nur schlechter, es verbraucht auch mehr. Laut ADAC erhöht schon ein Minderdruck von 0,2 bar den Rollwiderstand und sorgt für unnötigen Mehrverbrauch von einem Prozent.

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