Sie ist Sterbeamme und begleitet Menschen auf ihrem allerletzten Weg: Im Interview erzählt die Vorarlbergerin Michaela Müller davon, was sich Menschen am Ende wünschen und wie Angehörige mit dem Thema besser umgehen können.
„Krone“: Sie haben einen ungewöhnlichen Job: Den Begriff Amme verbindet man ja eher mit dem Leben, Sie aber sind Sterbeamme – was ist das genau?Michaela Müller: Es geht in meiner Arbeit darum, was Menschen brauchen, die aus dem Leben gehen und was danach bleibt. Meine Jobbezeichnung lehnt sich durchaus an den Begriff der Hebamme an. Diese begleitet den Menschen beim Start ins Leben, die Sterbeamme begleitet das Ende. „Doula“ ist auch ein Begriff für diese Art der Care-Arbeit: da sein, dableiben, begleiten.
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