Mindestens zwölf Gemeinden aus dem Flachgauer Seenland beteiligen sich an dem wichtigen Projekt. Die Planungen für das neue Hallenbad kosten bereits drei Millionen Euro. Seekirchens Bürgermeister versteht die Aufregung der Sozialdemokraten nicht, da das Projekt in der Planung ist.
Das Hallenbad für den Flachgau in Seekirchen ist bereits in der Planung. Bis Anfang 2027 sollen sämtlich Planungen abgeschlossen sein und das wichtige Infrastrukturprojekt bis 2029 fertig gestellt werden. Der Weg bis dahin war ein langer und durch die unsichere finanzielle Lage im Land auch lange ungewiss. Erst vor Kurzem bestätigte Landeshauptfrau Karoline Edtstadler (ÖVP) die finanzielle Unterstützung des Landes, nachdem zwölf Gemeinden ihre Beteiligung zugesagt haben.
Die Landes-SPÖ hat immer den Bau des Bades gefordert. Umso verwunderlicher war die rote Forderung nach einem runden Tisch vor wenigen Tagen, weil einige Gemeinden finanzielle Bedenken angemeldet hatten. Dabei ging es vorwiegend um das SPÖ-geführte Neumarkt, das gegen den Finanzausgleich ankämpft, und um das rote Straßwalchen. Letzteres hat in der Gemeindevertretung unlängst beschlossen, dass man mit dabei ist, Neumarkt am Donnerstag. Seekirchens Bürgermeister Konrad Pieringer (ÖVP) zeigt sich über das Vorgehen der SPÖ verwundert: „Es kann nicht sein, dass jetzt ein runder Tisch gefordert wird, wo es schon längst einen Gesellschaftervertrag mit allen beteiligten Gemeinden gibt.“ Für ihn steht fest, dass das Bad gebaut wird.
Eine Ausnahme könnte sein, wenn die Baukosten explodieren würden. „Warum beteiligen sich die roten Gemeinden Oberndorf und Bürmoos nicht?“, stellt er die Frage in den Raum. So könnten die Kosten auf mehrere Schultern verteilt werden. Die bisherigen Planungskosten beliefen sich auf drei Millionen Euro.
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