Durchbruch für das geplante Hallenbad in Seekirchen. Wie am Dienstag bekannt wurde, wird die Sporteinrichtung nun doch gebaut, nachdem sich noch mehr Gemeinden an dem Projekt beteiligen. Insgesamt sind es jetzt 13, die das Bad finanzieren. Als letzter Ort ist jetzt Elixhausen in die Runde gestoßen.
Lange wurde über das Hallenbad in Seekirchen – es soll hauptsächlich den Schulen zur Verfügung stehen – gerungen. Landeshauptfrau Karoline Edtstadler hatte das 24-Millionen-Euro-Projekt wegen des Spardrucks auf die lange Bank geschoben.
Jetzt erfolgte doch noch der Durchbruch und das Land gibt die zugesagten Gelder für das Bad frei. Neben Elixhausen, das sich mit 400.000 Euro am Bau und später am jährlichen Abgang beteiligt, sind Berndorf, Eugendorf, Hallwang, Henndorf, Köstendorf, Mattsee, Neumarkt, Obertrum, Schleedorf, Seeham, Seekirchen und Straßwalchen mit an Bord. „Wir haben sorgfältig geprüft und uns bewusst für die Beteiligung entschieden. Das ist eine nachhaltige Investition in Schwimmunterricht, Prävention und Lebensqualität – in unmittelbarer Nähe unserer Familien in Elixhausen“, sagt der Elixhausener Bürgermeister Michael Prantner.
Die drei Gemeinden Hof, Dorfbeuern und Nußdorf werden sich fixe Schwimmzeiten sichern, um so bei der jährlichen Finanzierung zu helfen. Auch der Schwimmverband hat angekündigt, die Infrastruktur nützen zu wollen. „Das Hallenbad Flachgau ist ein Zukunftsprojekt für die gesamte Region. Der Schulterschluss der Gemeinden zeigt, wie regionale und interkommunale Zusammenarbeit im Flachgau gelingt“, freut sich Landesvize Stefan Schnöll, der jahrelang um den Bau gekämpft hat.
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