Der Brand des Kehlsteinhauses, einst das Teehaus von Nazi-Diktator Adolf Hitler, hat über die bayerischen Grenzen hinaus Schlagzeilen ausgelöst. Wie berichtet, soll das Gebäude wiederaufgebaut werden. Bis dahin wird die Ruine aber für den Winter gesichert.
Ab morgen, Donnerstag, sollen schon die ersten Helikopter zur Brandruine fliegen, um Absperrungen und weiteres Material auf das rund 1800 Meter hohe Gebäude am berühmt-berüchtigten Obersalzberg in den Berchtesgadener Alpen, unweit der Salzburger Landesgrenze entfernt. Es sind die ersten Sicherungsmaßnahmen nach dem verheerenden Brand am Wochenende. Wie berichtet soll ein Brandstifter das historische Ausflugsziel in Brand gesteckt haben. Ein Verdächtiger konnte bereits von bayerischen Behörden festgenommen werden.
Mittlerweile hat die Kriminalpolizei das Gebäude freigegeben – deshalb können nun die Sicherungsarbeiten für den Winter starten. „Oberste Priorität haben derzeit die Sicherung des stark beschädigten Gebäudes und die großräumige Absperrung des betroffenen Bereichs“, heißt es vom Tourismusverband Berchtesgaden. Um etwaige witterungsbedingte Schäden zu verhindern, soll die Ruine winterfest gemacht werden. Zudem gilt ab sofort ein „absolutes Betretungsverbot“, betonen die Touristiker. Auch Drohnen dürfen aufgrund der Hubschrauber-Aktivität nicht fliegen.
Einen Wiederaufbau des Gebäudes haben deutsche Politiker bereits angedeutet. Fakt ist auch: Das Kehlsteinhaus war ein unter Touristen und Einheimischen beliebtes Ausflugsziel, vor allem aufgrund des Ausblicks auf die Alpenlandschaft.
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