Die Schutzzentren für Frauen in Salzburg werden mit bis zu 57 Plätzen bezirksübergreifend ausgebaut. Dafür gibt das Land grünes Licht für die Förderung der drei Vereine „Frauenhaus Pinzgau“, die „ARGE Schutzunterkünfte“ und die „Laube GmbH“. 7,64 Millionen Euro werden dafür in die Hand genommen.
Das Gewaltschutzangebot wird für Frauen und Kinder ausgebaut. Bei der Ausschreibung des Landes setzten sich die drei Vereine „Frauenhaus Pinzgau“, die „ARGE Schutzunterkünfte“ und die „Laube GmbH“ durch. Dafür nimmt die Landesregierung 7,64 Millionen Euro für die kommenden vier Jahre in die Hand.
Der Schwerpunkt soll künftig verstärkt auf Kinder gesetzt werden, deren Mütter Gewalt erfahren haben. Dabei geht es um psychosoziale Beratung, freizeitpädagogische Aktivitäten oder die Begleitung im Schulprozess. Die „ARGE Schutzunterkünfte“ gab in einer Aussendung bereits bekannt, dass sie ihr Angebot von 33 auf 39 Plätze erweitert. Der Verein bietet insgesamt 33 Frauenhäuser in jedem Salzburger Bezirk an.
Neu ist zudem, dass künftig auch Frauen aus anderen Bundesländern, Asylwerberinnen oder subsidiär Schutzberechtigte Hilfe bei den Salzburger Frauenhäusern suchen können.
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