Die für 2040 angepeilte Klimawende kann für Betriebe und Mitarbeiter eine große Chance sein. Denn um diese zu erreichen sind viele Fachkräfte notwendig.
Die Klimawende will Österreich bis 2040 erreichen und somit von fossiler Energie wegkommen. Um das zu schaffen, muss Österreich jährlich 200.000 Wohnungen sanieren, bis 2035 täglich 100 Ölkessel tauschen und bis 2030 alle drei Minuten eine neue Photovoltaik-Anlage installieren. All diese Arbeiten erfordern Fachkräfte – vom Elektro- bis zum Sanitärtechniker oder Dachdecker. Diese Green Jobs eröffnen nicht nur neue Geschäftsfelder für Unternehmen.
Gesucht: Klimagärtner
Für Beschäftigte entstehen dadurch auch attraktive Karrierechancen. Beispielsweise werden rund 22.000 Vollzeit-Arbeitskräfte zusätzlich im Bereich der Klimagärtner gebraucht. Diese Fachkräfte für nachhaltige Grünraumgestaltung planen und errichten Dachbegrünungen, bauen Böden und Vegetationstragschichten auf.
Auftrag an die Politik
„Green Jobs sind weit mehr als ein arbeitsmarktpolitischer Trend – sie können zu einem wichtigen Baustein für Innovation, Wertschöpfung und die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts werden“, so Wirtschaftskammer-Präsident Andreas Wirth. Die größten Chancen hätten dabei jene, die ökologische Anforderungen mit technologischem Know-how verbinden. Für Wirth ist daher der Auftrag an die Wirtschaftspolitik klar: Diese muss Investitionen ermöglichen, Qualifikationen fördern und den Wandel sozial verträglich gestalten.
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