Das hatte sich Recycling-Künstler Karl Hiess ganz anders vorgestellt: Kurz vor seiner Ausstellungseröffnung im berühmten Carrousel du Louvre in Paris bekam er die Absage. Ausschreitungen waren der Grund.
Dieser hochkarätige Auftritt hätte für Recycling-Künstler Karl Hiess der Höhepunkt seines bisherigen Schaffens werden sollen. Er stand kurz vor seiner großen Ausstellung im renommierten Carrousel du Louvre in Paris.
Alles schien perfekt
Noch am Abreisetag gegen 16 Uhr erhielt Hiess, der in Kobersdorf werkt und in Schwarzenbach in Niederösterreich ein Atelier betreibt, die schriftliche Zusage aus Frankreich, dass alles vorbereitet sei.
Die Hiobsbotschaft ereilte ihn und seine Frau im Zug nach Brüssel nahe Amstetten. „Aufgrund der eskalierenden Unruhen, behördlich verhängter Ausgangssperren und der Schließung aller öffentlichen Museen in Paris musste der Event in letzter Sekunde abgesagt werden“, lautete die Meldung per E-Mail.
Ein Trostpflaster
„Das war ein emotionaler Tiefschlag“, zeigte sich Hiess enttäuscht. Das Hotel und der Rückflug von Paris nach Wien waren längst bezahlt. Doch der internationale Veranstalter reagierte prompt: Als Wiedergutmachung für die entgangene Chance in der Seine-Metropole darf sich der Recycling-Künstler im April 2027 auf einer Top-Ausstellung in London präsentieren – und das komplett unentgeltlich.
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