Während Vanessa Kaufmann weiter gegen den Krebs kämpft, folgt der nächste Schicksalsschlag: Ihr Mann wurde gekündigt. Deshalb bittet „Krone hilft“ weiterhin um Spenden. Jeder Euro schenkt der Familie ein Stück Sicherheit in einer Zeit, in der die Angst um die Gesundheit ohnehin alles überschattet.
Die Hilfsbereitschaft ist überwältigend. Seit die „Krone“ über das Schicksal der zweifachen Mutter Vanessa Kaufmann aus Bocksdorf berichtet hat, erfährt die junge Familie eine Welle der Solidarität. Für jede Spende und jede helfende Hand sind Vanessa und ihr Mann Manuel unendlich dankbar. Doch die Sorgen werden nicht weniger. Im Gegenteil.
Denn jetzt hat auch noch der Familienvater seinen Job als Mechaniker verloren. Weil er sich um seine krebskranke Frau und die beiden kleinen Kinder im Alter von zwei und drei Jahren kümmern muss, steht die Familie plötzlich ohne sein Einkommen da.
Dabei hatte Vanessa gehofft, nach ihrer Operation am 1. Oktober zumindest ein wenig aufatmen zu können. Den Eingriff hat die 28-Jährige zwar gut überstanden, doch das Ergebnis der Biopsie war ein neuer Schock: Der Krebs ist rasch gewachsen und hat bereits Metastasen gebildet. Die Nachricht hat die junge Mutter psychisch schwer getroffen. Trotzdem kämpft sie weiter. Im Dezember steht eine Radiojodtherapie bevor. Erst danach wird entschieden, wie es weitergeht und ob auch eine Chemotherapie notwendig ist.
Hilfe in schwerer Zeit
Zumindest im Alltag bekommt die Familie nun weitere Unterstützung. Der Solidaritätsfonds der SPÖ Bocksdorf übernimmt die Kosten für eine Haushaltshilfe. Auch Landtagspräsidentin a.D. Verena Dunst steht der Familie zur Seite, hilft bei Behördenwegen und organisiert Sachspenden und Kleidung für die Kinder.
Kontoinhaber: Verein „Krone-Leser helfen“
Spendenkonto: Raiffeisenlandesbank Burgenland
IBAN: AT81 3300 0000 0118 7210
Kennwort: Vanessa
Doch die finanzielle Not bleibt groß. Allein der Kredit für das knapp 100 Jahre alte Haus verschlingt monatlich rund 1500 Euro. Dazu kommt ein massiver Wasserschaden, dessen Sanierung sich die Familie nicht leisten kann. Das gesamte Ersparte steckt bereits in der Renovierung.
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