L’Osteria-Tragödie

Co-Pilotin Ettel: „Ich hatte 1000 Schutzengel!“

Österreich
14.10.2026 15:06

Todesdrama um den Mitbegründer der erfolgreichen Restaurant-Kette L’Osteria – seine Co-Pilotin Christina Ettel überlebte die Rallye-Tragödie auf Mallorca aber haarscharf. Im „Krone“-Interview gibt sie sich kämpferisch!

Nur wenige Tage sind seit dem verhängnisvollen Crash bei der „550 Challenge Mallorca“ vergangen. Dass sie überhaupt noch lebt, grenzt an ein Wunder. Mit Profi-Co-Pilotin Christina Ettel an seiner Seite kam Klaus Rader – er war Mitbegründer der erfolgreichen Restaurant-Kette L’Osteria – mit seinem Porsche GT3 RS von einer selektiven Bergstraße ab und stürzte rund 30 Meter in eine Schlucht.

Der 63-Jährige war auf der Stelle tot, Ettel konnte mit schwersten Verletzungen aus dem zertrümmerten Wrack geborgen und in eine Privatklinik nach Palma transportiert werden. Die „Krone“ erreichte die 39-Jährige Mittwochmittag telefonisch, wenige Stunden vor einer wichtigen Operation.

Die erfahrene Motor-Sportlerin Ettel wurde bei dem Unfall auch schwerst verletzt und befindet ...
Die erfahrene Motor-Sportlerin Ettel wurde bei dem Unfall auch schwerst verletzt und befindet sich auf der Intensivstation.(Bild: Facebook/Christina Ettel)

Genick- und Wirbelbrüche, innere Verletzungen
„Ich bin – unter Anführungszeichen – glimpflich davongekommen“, so die gebürtige Bayerin, die einst wegen der Liebe nach Wien kam. Ihre Stimme klingt zittrig und kämpferisch zugleich, kein Gejammere trotz der Schwere der Verletzungen.

Ettel zog sich bei dem Crash einen Genickbruch zu, zudem mehrere Wirbelbrüche, eine Leberprellung und weitere Blessuren. „Ich kann zum Glück alles spüren, hatte 1000 Schutzengel“, erklärt Ettel im Interview, „heute Nachmittag bekomme ich ein sogenanntes Halo-Gestell, um den Kopf zu fixieren. Dann schauen wir weiter.“

Klaus Rader, Mitbegründer der L’Osteria-Kette, lenkte das Fahrzeug – für ihn kam jede Hilfe zu ...
Klaus Rader, Mitbegründer der L’Osteria-Kette, lenkte das Fahrzeug – für ihn kam jede Hilfe zu spät.(Bild: API (c) Michael Tinnefeld)

Tatsächlich blickt die Motorsportlerin schon wieder nach vorn. Sobald es ihr Zustand zulässt, soll Ettel in eine deutsche Spezialklinik verlegt werden, wo der langwierige Genesungsprozess fortgesetzt wird.

An den Unfall kann sie sich kaum erinnern: „Ich war sofort bewusstlos, bin aber im Auto wieder zu mir gekommen. Und dann gleich ins Spital.“ Wo ihr Leben schließlich gerettet werden konnte …

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