Mithilfe einer Sonde namens PUFFINS (Polarimetry in the Ultraviolet to Find Features in INterStellar dust) wird die NASA ab 2030 70 Sterne genauer unter die Lupe nehmen: Das Ziel ist es, auf Basis von Schwankungen des erdnah festzustellenden Lichts auf zwischen Sternen befindlichen Staub rückzuschließen.
An der Mission sind mit dem Grazer Institut für Weltraumforschung (IWF), der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) und Silicon Austria Labs auch Institutionen und Forschende aus Österreich beteiligt, teilte das IWF mit.
Interstellarer Staub mache in etwa ein Prozent der sichtbaren Masse der Milchstraße aus. Außerdem ließen sich mit dem Gerät auch flüchtige Atmosphären von Exoplaneten im UV-Bereich unter die Lupe nehmen. Das Herzstück von PUFFINS ist ein spezielles Teleskop mit einem Durchmesser von nur 24 Zentimetern, das ultraviolettes Licht von fernen Sternen einfängt.
PUFFINS wird uns dabei helfen, den Staub zwischen den Sternen zu verstehen.
IWF-Ingenieur Sreejith Aickara Gopinathan
PUFFINS kann die kleinsten Korngrößen untersuchen, die für optische und Infrarot-Teleskope unsichtbar sind. „Der Messbereich ist kleiner als etwa 50 Nanometer, das entspricht ungefähr der Größe eines Erkältungsvirus“, sagt Ambily Suresh, Wissenschaftlerin bei Silicon Austria Labs und Mitglied im PUFFINS-Wissenschaftsteam.
Neben dem primären Forschungsziel – der Untersuchung des interstellaren Mediums – kann PUFFINS auch die Atmosphären von Exoplaneten, also von Planeten, die andere Sterne als unsere Sonne umkreisen, charakterisieren.
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