Wolfgang Mayer folgt auf Stefan Schnöll, der Klubchef löst den Kronprinzen ab, der „politische Kettenhund“ folgt auf den Sympathieträger. Am 4. November wird der streitbare Politiker, der unter Ex-Landeshauptmann Wilfried Haslauer mächtig geworden ist, gewählt. Und genau bei dieser Wahl zeigt sich, warum Mayer keinen einfachen Start haben wird...
Politischer Gegenwind für Regierende ist nichts Ungewöhnliches. Dennoch herrscht in der Regel ein Mindestmaß an Respekt und Anstand unter den Parteien, man kann sich in die Augen schauen, nach einer hitzigen Debatte noch gemütlich plaudern, vielleicht sogar auf einen Kaffee gehen.
Das zeigte sich in der Vergangenheit, ungeachtet aller politischen Differenzen, auch darin, dass der Landtag zumeist öffentlich neue Regierungsmitglieder mit Handzeichen ins Amt hob. So geschehen bei Maximilian Aigner, Wolfgang Fürweger und sogar bei Karoline Edtstadler. Kurz gesagt: „Es war ohnehin klar, wer wie abstimmt – da können wir das Ganze verkürzen und einfach die Hand heben.“
Das wird am 4. November, wo Wolfgang Mayer in die Landesregierung kommt, nicht so sein. Dann wird nämlich geheim gewählt. Die Oppositionsparteien SPÖ, Grüne und KPÖ haben sich bereits gegen Mayer ausgesprochen. Zuviel Porzellan scheint in der Vergangenheit zerschlagen. Doch auch in den Regierungsparteien ÖVP und FPÖ hat Wolfgang Mayer nicht nur Freunde. Warum und wieso? Das lesen Sie in der heutigen Ausgabe der Salzburg „Krone“ und auf krone.at/salzburg
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