Nach mehreren Insolvenzen folgt bei der Skischaukel Gaißau-Hintersee (Salzburg) auf Gaißauer Seite jetzt das letzte Kapitel: Die erste Sessellift-Anlage wird gerade abgetragen. Zwei weitere Lifte werden folgen. Auf Hinterseer Seite soll der Betrieb hingegen weitergehen. Die Suche nach Unterstützern läuft noch.
Auf einen Kranwagen werden gerade schwere Teile geladen. Stützen liegen, wie achtlos hingeworfen, in der Wiese. Betonfundamente müssen jetzt noch abgetragen werden.
Arbeiten wohl bis Jahresende
Nach der Vierer-Sesselbahn, die nach Osteuropa verkauft wurde, sind dann bald auch noch der Schlepper auf das Wieserhörndl und der Zweier-Sessellift in die Gaißau Geschichte. Investitionen wären notwendig gewesen. Die warmen Winter setzten dem Gebiet zu. „Die Arbeiten werden bis Jahresende laufen“, informiert Eigentümervertreter Andreas Schnaitmann.
Damit geht die Geschichte der stadtnahen Skischaukel auf Gaißauer Seite nach einem langen Kampf und mehreren Insolvenzen zu Ende.
Fokus auf Sommerbetrieb mit Bikepark
In Hintersee ist Hotelier und Wirtesprecher Alfred Ebner um den Fortbestand bemüht. Er will die Lifte auf der Talseite retten und plant vorwiegend einen Sommerbetrieb mit Bikepark. Aber auch im Winter, wenn genug Naturschnee liegt, sollen die Lifte fahren. Noch sucht er Unterstützer. Eine Anbindung in die Gaißau soll ebenso bleiben. Ebner will den Kurvenlift retten.
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