Vorwürfe gegen Familie

Märtha Louise und Durek Verrett: Millionenklage!

Royals
06.10.2026 15:40
Porträt von krone.at
Von krone.at

Millionenklage im norwegischen Königshaus: Prinzessin Märtha Louise, Schwester von König Haakon, und ihr Ehemann Durek Verrett ziehen unter anderem gegen seine Halbschwester sowie ehemalige Geschäftspartner in den USA vor Gericht. 

Bereits am 14. September reichten Prinzessin Märtha Louise und Durek Verret am Superior Court des Los Angeles County eine 242 Seiten umfassende Klageschrift ein. Es geht darin um angeblich jahrelangen Verrat aus dem engsten Kreis, zerstörte Existenzen und ein angekratztes Ansehen.

80-Millionen-Dollar-Klage nach Vertrauensbruch
80 Millionen Dollar (rund 71 Mio. Euro) fordern Märtha Louise und Verretts Firma Ohana Productions LLC von vier ehemaligen Weggefährten sowie von zehn noch unbekannten Beteiligten – etwa die 30 Millionen Dollar eingeschlossen, die alleine Durek Verrett einklagt.

Prinzessin Märtha Louise und Durek Verrett ziehen in den USA unter anderem gegen seine ...
Prinzessin Märtha Louise und Durek Verrett ziehen in den USA unter anderem gegen seine Halbschwester vor Gericht.(Bild: AFP/OLE BERG-RUSTEN)

„Dieser Fall wurde durch einen vorsätzlichen Vertrauensbruch ausgelöst“, zitiert „VG“ jetzt aus den Akten. Zu den Beklagten zählen Menschen, denen das Paar in der Vergangenheit blind vertraut habe – etwa eine ehemalige Freundin, Verretts Halbschwester Demetria de La Nuit (63), ein ehemaliger Manager sowie ein einstiger Freund und Geschäftspartner. 

Außerdem geht es um in der Klage um Geheimhaltungsvereinbarungen, die von zwei der Beklagten gebrochen worden sein sollen, um rufschädigende Behauptungen an die Öffentlichkeit zu bringen. 

Ruf wurde über Jahre ruiniert
Doch Mette-Marit und Durek Verrett geht es laut ihres US-Anwaltes Richard Roth längst nicht mehr nur ums Geld. „Der Ruf unserer Mandanten wird seit Jahren von der Öffentlichkeit verurteilt“, erklärte dieser. „Nun sollen die Fakten vor Gericht geprüft werden.“

Die Rede ist von regelrechten Rufmordkampagnen und wilden Anschuldigungen, die Märtha Louise und Durek Verrett nicht nur finanziell, sondern auch gesundheitlichen Schaden gebracht haben sollen. „Kurz gesagt: Die anhaltenden, kritikwürdigen Handlungen der Beklagten begannen vor mehreren Jahren und setzten sich in den Jahren 2025 und 2026 fort und eskalierten“, zitiert „VG“ weiter aus den Akten.

Das Paar spricht in seiner Klage über jahrelange Rufschädigung, die finanzielle und ...
Das Paar spricht in seiner Klage über jahrelange Rufschädigung, die finanzielle und gesundheitliche Folgen hatte.(Bild: AFP/LISE ASERUD)

Während dieses Zeitraums hätte das Paar „erhebliche gesundheitliche und persönliche Belastungen“ erlitten – „darunter Verretts schweres Nierenversagen, seine Dialysebehandlung, sein sich verschlechternder Gesundheitszustand und seine kürzlich erfolgte Nierentransplantation sowie Prinzessin Märtha Louises kürzlicher Verlust ihres Vaters“, heißt es in der Anklageschrift demnach weiter.

Klage während Trauerzeit eingereicht
Pikant: Die Prinzessin und ihr Ehemann reichten die Klage nur fünf Tage nach der Beisetzung von König Harald Anfang September ein. Drei Tage vor dem Schritt war auch Märtha Louises Tante, Prinzessin Astrid, gestorben. Als Grund für diesen Schritt während einer Zeit der Trauer werden „geltende gesetzliche Fristen“ genannt. „Die Kläger müssen zu diesem ungünstigen Zeitpunkt vorgehen, um ihre Ansprüche zu wahren und ihre Rechte infolge der Veröffentlichungen und Handlungen der Beklagten in den Jahren 2025 und 2026 zu schützen“, so die Begründung in den Gerichtsunterlagen.

Wie aus den Akten zudem hervorgeht, seien Verretts Einnahmen aus seinen Geschäftsbereichen um 96 Prozent eingebrochen, bezahlte Vorträge weggefallen und lukrative Deals nahezu weggefallen. Auch Märtha Louise habe durch die Rufschädigung ihren kommerziellen Wert eingebüßt, ihre beruflichen Perspektiven seien zum Erliegen gekommen.

Nun wollen Märtha Louise und Durek Verrett, dass ein Schwurgerichtsverfahren über den Fall entscheidet. Noch im Dezember soll in Los Angeles der erste Termin stattfinden.

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