Die Firma Eisbär Sportmoden aus Feldkirchen an der Donau – bekannt vor allem für ihre Hauben – stellt mit Jahresende ihre Produktion in Oberösterreich ein. Stattdessen soll die Fertigung offenbar nach Polen und China ausgelagert werden. 14 Arbeitsplätze fallen dieser Maßnahme zum Opfer.
„Die Bedingungen für Textilproduktion in Mitteleuropa haben sich in den vergangenen Jahren grundlegend verschlechtert“, heißt es in einer Erklärung des Unternehmens. Genannt werden „hohe Lohnnebenkosten, massiver internationaler Preis- und Wettbewerbsdruck sowie stark gestiegene Kosten für Infrastruktur und Energie.“ Zudem sei der Mietvertrag in Feldkirchen an der Donau beendet worden. Daher wird die Fertigung an dem oberösterreichischen Standort mit Jahresende eingestellt, heißt es von Eisbär. Im Zuge dessen werden 14 der insgesamt 50 Stellen gestrichen.
Zentrale soll in OÖ bleiben
Stattdessen soll die Fertigung nach Polen und China ausgelagert werden, berichten die „OÖN“. Zudem verlegt die Firma Eisbar ihren Sitz innerhalb Oberösterreichs an einen neuen, noch nicht genannten Standort. Es sei dem Unternehmen ein Anliegen, „wesentliche Teile der Wertschöpfungskette im Land zu halten“, heißt es von Eisbär weiter. So sollen das Design, die strategische Produktentwicklung, Marketing, Vertrieb und die Administration weiterhin in Oberösterreich bleiben – bald eben an einem neuen Standort.
„Schmerzhaft, aber unumgänglich“
Die 14 betroffenen Mitarbeiter seien persönlich informiert worden, sagt Eisbär-Geschäftsführer Thorsten Grönlund: „Dieser Schritt ist schmerzhaft, aber unumgänglich. Wir werden uns aber bemühen für sämtliche betroffenen Mitarbeiter individuelle und sozial verträgliche Lösungen zu finden.“
Das Unternehmen Eisbär wurde einst als kleine Stickerei gegründet und entwickelte sich im Laufe der Jahrzehnte zu einer der bekanntesten Wintersportmarken. Seit 1975 sind die Oberösterreicher Partner des Österreichischen Skiverbandes ÖSV. Neben Kopfbedeckungen produziert Eisbär auch Bekleidung wie Pullover und T-Shirts.
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