Unfall im Labor?
Pest-Tod in Russland: Weißes Haus in Alarmstimmung
Eine junge Forscherin ist in Irkutsk in Russland an Lungenpest gestorben. Rund 200 Kontaktpersonen mussten isoliert werden. Nun wird eine Ausbreitung befürchtet, ist die Krankheit doch per Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch übertragbar.
In Russland geht die Angst um. In Schutzanzüge gehüllte Menschen mit Masken und Handschuhen wurden in der sibirischen Stadt gesichtet – und Einheiten des Inlandsgeheimdienstes FSB, die Krankenwagen begleiteten, berichtet das Onlinemedium „Menschen vom Baikal“.
Die verstorbene 28-jährige Darja S. arbeitete am Institut zur Pestbekämpfung. Dort dürfte sie sich vermutlich über ein zerbrochenes Reagenzglas mit dem Erreger angesteckt haben. Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist die Pest hochansteckend und kann tödlich verlaufen, wenn sie nicht umgehend behandelt wird.
Anti-Seuchen-Maßnahmen beschlossen
Laut dem Polit-Portal „Axios“ zeigt sich nun auch die Trump-Administration besorgt. Washington verfolge die Ereignisse und prüfe mögliche Schritte, heißt es dazu. Indes wurden in der betroffenen russischen Region Anti-Seuchen-Maßnahmen beschlossen. Verordnet wurde das Tragen von Masken, zudem mussten alle Veranstaltungen abgesagt werden.

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