Von 6. bis 18. Oktober wird St. Michael ob Bleiburg wieder zur Hauptstadt der Fantasie mit dem 26. Internationalen Puppentheaterfestival Cikl Cakl und seinen virtuosen Spielern.
Ein Ort lässt die Puppen tanzen und nicht nur Kinderherzen hüpfen mit, wenn mit Cikl Cakl die Meister des 26. Internationalen Puppentheaterfestivals wieder für Jung und Alt die Fäden der Unterhaltungskunst ziehen. Verpuppungen der fantastischen, kritischen, poetischen Art gab es in St. Michael ob Bleiburg im Laufe der Jahrzehnte schon viele.
Und auch heuer verschwimmen die Grenzen zwischen Traum und Wirklichkeit auf märchenhafte, wundersame und/oder tiefgründige Weise – wenn Gegenstände zum Leben erwachen, Tiere zu sprechen beginnen und die Kunst des japanischen Kamišhibai klassische Puppenspielkunst um minimalistisches, bildgestütztes Erzählen erweitert.
Letzteres kommt am 16. Oktober (20.30 Uhr), als Abend für Erwachsene und Liebhaber guter Geschichten daher, dem mit dem „Puppentheater Kaleidoskop“ ein Filmabend der besonderen Art folgt. Und auch der Auftakt am 6. Oktober (19.30 Uhr), im Kulturni dom in Bleiburg richtet sich mit „Cankar“ an ein älteres Publikum.
Kulturkino Gmünd: Mit „Calle Málaga – Ein Zuhause in Tenger“ flimmert am 8. Oktober im Kunsthaus (am Hauptplatz) ein gleichermaßen berührender wie humorvoller spanischmarokkanischer Streifen von Maryam Touzani über die Leinwand, der sich mit Selbstbestimmung, dem Älterwerden, neuer Lebensfreude und der Freiheit, den eigenen Weg zu gehen, beschäftigt.
Außerdem auf dem Programm: „Es sind die Kleinen Dinge“ (15. Oktober) oder „Extrawurst“ (22. Oktober. Beginn: je 19 Uhr. Sitzplatz reservieren!
Festival lockt mit großem „Puppenzial“
Als Hommage an den slowenischen Nationaldichter anlässlich seines 150. Geburtstags gedacht, kreist das slowenische Stück um Schuld, Erotik, Glaube, Krieg, Tod, Sehnsucht oder gesellschaftliches Ungleichgewicht und damit um Themen, die das literarische Werk von Ivan Cankar prägen.
Die traditionellen Vormittagsvorstellungen (von 13. – 15. Oktober) sind auch heuer speziell für Schulen wie Kindergärten interessant und auf deren Bedürfnisse zugeschnitten. Wer sie einmal hautnah miterlebt hat, wird die staunende Begeisterung in glänzenden Kinderaugen nicht so schnell vergessen.
Dieses Puppenzial, pardon, Potenzial hat wohl auch der bunte Kindernachmittag am 17. Oktober (14 Uhr), der das Stück „Kacka und der Frühling“ (auf Deutsch) sowie einen Kamišhibai-Workshop offenbart. Zum Festivalabschluss am 18. Oktober (11 Uhr), wartet ein Gastspiel vom Mini Teater Ljubljanba. Weiterführende Infos und Programm unter: kkz.at
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