Nur wenige Wochen nach seiner Haftentlassung soll ein 19-Jähriger erneut auf Betrugstour gegangen sein. Mit gefälschten Firmenpapieren soll er sich 15 teure Handys und einen Pkw erschlichen haben.
Gut einen Monat nach seiner Haftentlassung wurde die Versuchung für einen 19-Jährigen aus dem Bezirk Feldkirchen offenbar wieder zu groß. Er schlitterte erneut in eine Betrugsserie: Erst im Juni wurde der junge Mann wegen gleichgelagerter Vergehen bedingt aus der Haft entlassen – nun steht er im Verdacht, zwischen Juli und September Mobilfunkbetreiber mit gefälschten Firmenbuchauszügen getäuscht zu haben.
Darin gab er sich als Geschäftsführer verschiedener Unternehmen aus, um so zumindest 15 hochpreisige Mobiltelefone zu erhalten und anzumelden. Der entstandene Schaden beläuft sich nach derzeitigem Ermittlungsstand auf mehrere Tausend Euro.
Lohnbestätigung von Freundin gefälscht
„Weiters ist der Mann verdächtig, nach bisherigen Erkenntnissen zumindest ein Mobiltelefon auf einer Verkaufsplattform zum Verkauf angeboten und trotz Bezahlung nicht an den Käufer verschickt zu haben“, heißt es seitens der Landespolizeidirektion Kärnten.
Darüber hinaus steht der Feldkirchner im Verdacht, einer Bank gefälschte Lohnbestätigungen seiner Lebensgefährtin vorgelegt und Unterschriften auf einem Leasingvertrag gefälscht zu haben. Auf diese Weise soll er einen Autohändler in Klagenfurt zur Herausgabe eines Pkw veranlasst haben.
Vergangenen Freitag klickten die Handschellen
„Er steht im Verdacht, den Pkw ohne Wissen seiner Lebensgefährtin angemeldet und auch keinerlei Zahlungen an die Bank getätigt zu haben, sodass der Bank ein Schaden in derzeit noch unbekannter Höhe entstand“, informiert die Landespolizeidirektion Kärnten weiter.
Der Pkw wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Klagenfurt sichergestellt und dem Autohändler zurückgegeben. Für den 19-Jährigen klickten schließlich vergangenen Freitag die Handschellen: Nach einer richterlich genehmigten Festnahmeanordnung wurde er am 25. September gegen 20.10 Uhr in seiner Wohnung festgenommen und in die Justizanstalt Klagenfurt eingeliefert.
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