Am Wolfgangsee

Diese Kuriositäten brachte Seereinigung ans Licht

Salzburg
29.09.2026 14:00
Porträt von Salzburg-Krone
Von Salzburg-Krone

Da staunten die freiwilligen Helfer nicht schlecht, was die kürzlich stattgefundene Seereinigung am Wolfgangsee in Salzburg alles ans Tageslicht beförderte. Jedes Jahr zum Ende der Badesaison reinigen sie den Seegrund und entfernen angeschwemmten Müll.

Unterstützt von einem Boot der österreichischen Wasserrettung suchten freiwillige Helfer und zehn Taucher ufernahe Bereiche nach Abfällen und größeren Gegenständen ab. Mittels Echolotortung konnten sie so auch Gegenstände aufspüren, die sich in einer Tiefe von bis zu 15 Metern befanden.

Allerhand Unrat kam zum Vorschein.
Allerhand Unrat kam zum Vorschein.(Bild: Wolfgang Lienbacher)

Und da wurde so einiges aufgestöbert: Neben Flaschen, Dosen, Töpfen, Plastikkübeln und Stühlen kamen auch Autoreifen, eine Fahrradfelge mit Reifen, Paddel, eine Autobatterie und ein Metallfass zum Vorschein. Die geborgene Müllmenge füllte einen kompletten Pkw-Anhänger. Umweltgerecht entsorgt wird dieser nun durch die Gemeinde St. Gilgen.

„Der Wolfgangsee ist mit seiner hohen Wasserqualität ein wertvoller Lebensraum und zugleich ein beliebter Erholungsort. Damit das so bleibt, braucht es regelmäßige Reinigungsaktionen, bei denen uns freiwillige Helfer*innen und regionale Partner mit großem Engagement unterstützen“, sagt Palmira Deißenberger, stellvertretende Betriebsleiterin im ÖBf-Forstbetrieb Flachgau-Tennengau, der den Salzburger Teil des Wolfgangsees betreut. 

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