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Hai verirrte sich in künstlichen Kanal in Südkorea

Ausland
29.09.2026 13:34
Porträt von krone.at
Von krone.at

In der südkoreanischen Hafenstadt Busan hat sich ein Hai in einen künstlichen Kanal verirrt. Die Küstenwache versuchte bereits mehrfach, ihn in das offene Meer zurückzudrängen – bisher vergeblich. Das Tier wich Wasserstrahlen aus und schwamm den Booten davon.

Fachleute gehen davon aus, dass es sich um einen Bronzehai handelt, der auf der Suche nach Beute vom Meer in den Kanal gelangt ist. Warum er nicht selbst zurückschwimmt, ist bisher unklar. Der Meeresbewohner könnte in dem engen Kanal Schwierigkeiten bei der Orientierung erlitten haben, mutmaßen Fachleute.

Der Hai ist etwa 3,5 Meter lang und erhielt den Spitznamen „Bukang-i“, abgeleitet vom koreanischen Namen des Nordhafens von Bosan, wo er bereits seit mehr als zehn Tagen steckt. „Bukang-i“ ist bei der Bevölkerung äußerst beliebt. Laut Berichten sind bereits mehr als 600.000 Menschen zu dem Kanal gekommen, um den Hai zu sehen.

Die Küstenwache hat bereits mehrfach vergeblich versucht, den Hai in das offene Meer zu bringen.
Die Küstenwache hat bereits mehrfach vergeblich versucht, den Hai in das offene Meer zu bringen.(Bild: EPA/YONHAP)

Seit seiner Entdeckung wurde er aber nie beim Fressen beobachtet. Die Behörden fürchten daher, dass sein Aufenthalt in dem engen und flachen Kanal die Gesundheit gefährden könnte. In den nächsten Tagen soll erneut versucht werden, das Tier in das offene Meer zu treiben. Diesmal soll es nicht mehr mit Booten und Wasserstrahlen versucht werden, sondern mit einem speziell angefertigten Netz.

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