Dieser Freundschaftsdienst bringt den Chef der Linzer Polizei in Erklärungsnot und ins Visier der internen Ermittler. Er soll seine Kompetenzen überschritten haben, als er einen Fake-Einsatz – auf Überstunden und mit Gefahrenzulage – bewilligt habe. Der Freund springt für den Brigadier in die Bresche.
Dass der Brigadier drei echte Polizisten von der Schnellen Interventionsgruppe (SIG) zu einer Firmenfeier in Micheldorf zum „Bewachen“ eines Doubles von Amazon-Chef Jeff Bezos geschickt haben soll, wird jetzt vom Bundesamt für Korruptionsprävention und -bekämpfung (BAK) strafrechtlich – Stichwort Amtsmissbrauch – geprüft. Wenn dies erledigt ist, wird sich die Bundesdisziplinarkommission mit dem Vorfall vom 19. August befassen.
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