Ab Freitag ist für Österreichs Eishockey-Fans die Welt wieder eine Scheibe: Die win2day ICE Hockey League startet in die Saison 2026/27. Beim EHC Black Wings hatte das letzte schwache Jahr einen großen Umbruch zur Folge – die Fans bleiben den Linzern aber treu.
Mehr als ein halbes Jahr Eishockey-Pause ist wirklich genug! 196 lange Tage nach der 1:5-Heimblamage im zweiten Pre-Play-off-Duell mit dem VSV und dem frühen Urlaubsbeginn am 6. März starten die Black Wings morgen in Fehervar in die neue Saison. In Jahr 4 unter Head Coach Philipp Lukas hatte der EHC erstmals die Play-offs verpasst, umso mehr ist deren Erreichen fast schon eine „Pflicht“.
Budget um rund 15 Prozent gesenkt
„Es ist das klare Ziel! Linz braucht die Play-offs und die Liga braucht Linz in den Play-offs“, sagt Präsident Peter Nader, der das Budget um rund 15% senkte. „Wenn du die Play-offs verpasst, ist es eigentlich ein Armutszeugnis“, weist Stürmer Emilio Romig zudem darauf hin, dass es in der NHL nur die Hälfte – 16 von 32 Teams – in die heiße Saisonphase schaffen kann. In der win2day ICE League sind’s acht von heuer 14 Teams – Mailand kam nun hinzu.
Gleich zehn Neuzugänge
„Ich bin überzeugt, dass wir eine Mannschaft haben, die viel erreichen kann“, sagt Coach Lukas, der heuer mit zehn Neuzugänge nun gleich doppelt so viele wie nach dem Halbfinaleinzug 2025 holte (siehe rechts).
Start mit nur acht Legionären
Kredo beim Umbruch: Jünger und schneller werden! So verließ eine Armada an „Ü30-Cracks“ wie Roe, Collins, Neo-Teammanager Kristler, Ograjensek, Barron oder MacKinnon das Team, in das acht „U30-Cracks“ stoßen. „Wir haben viele Spieler, die schon Nationalteamspieler sind oder das Zeug haben, welche zu werden“, sagt der Coach, der heuer nur mit acht statt zehn Legionären startet – darunter am Freitag in Fehervar nur ein Verteidiger, zumal Tryout-Spieler Mozik verletzt ist.
1800 Abos verkauft
In der Vorbereitung gab’s in sieben Spielen zwei Siege, wurden die Linien oft geändert, erhielten Cracks Pausen.„Wir wollten, dass alle auf ihre Spiele kommen und verschiedene Kombinationen sehen. Ich bin mit der Vorbereitung zufrieden“, so Lukas, dessen Team weiter auf die Fans bauen kann: Trotz schwacher Saison und erhöhter Preise wurden wieder rund 1800 Abos abgesetzt. Rund ein Fünftel wählte gar das „Dream-Big-Abo“ – also inklusive aller Spiele bis zu einem möglichen Finale. Zeit, den Fans etwas zurückzugeben!
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