Weil Brasiliens Ex-Präsident Jair Bolsonaro nach einem Putschversuch hinter Gittern sitzt, kämpft jetzt sein Sohn Flávio (45) – mit tatkräftiger Unterstützung aus dem Häf‘n – gegen den sozialistischen Amtsinhaber Lula (80) um das höchste Amt im Staat. Entscheidet sich das Land am Zuckerhut für den farblosen Spross oder zum vierten Mal für das linke Urgestein?
Die brasilianischen Präsidentschaftswahlen 2026 sind beinahe eine Neuauflage des letzten Duells: Wieder stehen die Namen Lula und Bolsonaro auf den Wahlzetteln von knapp 156 Millionen Brasilianern. So will es der 80-jährige Luiz Inácio Lula da Silva noch einmal wissen, er tritt für eine vierte Amtszeit an – ein Novum für das Land am Zuckerhut. Anstelle von Jair Bolsonaro, der im September 2025 zu 27 Jahren Haft wegen der Planung eines Staatsstreichs verurteilt wurde, tritt aber sein Sohn Flávio Bolsonaro (45) als Kandidat der rechten Partido Liberal an. Der erste Wahlgang findet am 4. Oktober statt, eine eventuelle Stichwahl ist für 25. Oktober angesetzt.
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