Meterhohe Staubwolke
Italien: Felsmassen brechen von berühmtem Gipfel
Vom berühmten Monviso-Gipfel in Italien sind große Felsmassen abgebrochen. Ein Video zeigt die meterhohe Staubwolke. Einsatzkräfte rückten zur Suche nach einem vermissten Wanderer aus.
In den italienischen Alpen hat sich am Dienstagabend ein großer Felssturz ereignet. An der Nordostwand des 3841 Meter hohen Berges stürzten große Mengen Gestein ab. Das Geröll flog unter anderem in Richtung der Umgebung der Schutzhütte Quintino Sella.
Heftige Staubwolke
Unmittelbar nach dem Felssturz breitete sich eine heftige Staub- und Geröllwolke rund um den Berg aus. Zeitweise war sie so dicht, dass eine erste Kontrolle des betroffenen Gebiets aus der Luft nicht möglich war.
Ein Video der italienischen Feuerwehr zeigt die riesige Staubwolke:
Sorgte um vermissten Wanderer
Kurz nach dem Felssturz gab es zudem Sorge um einen Vermissten: An der Quintino Sella Hütte war ein ausländischer Wanderer nicht wie erwartet angekommen. Einsatzkräfte prüften, ob der Mann vom Felssturz erfasst wurde.
Bergrettung gab Entwarnung
Der italienische Bergrettungsdienst konnte kurz darauf Entwarnung geben. Es gibt keine Hinweise darauf, dass Menschen von dem Felssturz erfasst wurden. Auch der zunächst vermisste Wanderer stehe nach Angaben des Naturparks „nicht mit dem Ereignis in Verbindung“. Die Quintino Sella Hütte blieb ebenfalls unbeschädigt.
Gemeinde sperrte Wanderweg
Ein Abschnitt des Wanderweges V13 zwischen dem Lago Chiaretto und dem Colle di Viso war kurzzeitig gesperrt. Mittlerweile können Wanderer den Weg wieder ungehindert benutzen, heißt es auf der offiziellen Website des Monviso-Parks – der Pfad sei durch den Felssturz nicht beschädigt worden.

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