Noch immer haben viele Senioren mit Online-Behördenwegen zu kämpfen. Betroffene werden jetzt vom Stadtamt Oberpullendorf unterstützt.
Das World Wide Web macht vor älteren Generationen nicht Halt. Die Bereitschaft, das globale Netz zu nutzen, nimmt bei Menschen über 65 zwar deutlich zu. Doch mehr als ein Viertel der Pensionisten fühlt sich noch nicht digital fit oder nicht reif für eine entsprechende technische Ausrüstung. Der Forderung nach tatkräftiger Hilfe und Gratis-Angeboten für Schulungen kommt der Seniorenbund nach.
Unterstützung vom Stadtamt
Im konkreten Fall wurden aktuell Betroffene im Stadtamt Oberpullendorf bei der kostenlosen Registrierung für die ID Austria unterstützt. „Das Identitätsdokument erleichtert viele Behördenwege spürbar – vom digitalen Führerschein bis zum Ausweis am Handy“, hieß es. 4,8 Millionen Einwohner sind in Österreich bereits offiziell vermerkt.
Allein bei der jüngsten ID-Austria-Servicetour sind bundesweit 900.000 neue Registrierungen hinzugekommen. Trotz aller Vorteile, die die Digitalisierung mit sich bringt, tritt der Seniorenbund weiterhin für ein gesetzlich verankertes Recht auf analoge Alternativen bei Behördenwegen, Bankgeschäften und Gesundheitsleistungen ein – inklusive persönlicher, telefonischer und schriftlicher Kontaktmöglichkeiten ohne Nachteile oder Mehrkosten.
„Analog muss erhalten bleiben“
„Digital ja, analog muss aber für alle als Möglichkeit erhalten bleiben“, sagt Landesobmann Rudolf Strommer. Dieser Grundsatz ist Teil der österreichweiten Seniorenbund-Kampagne „Digital UND analog – damit niemand zurückgelassen wird“.
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