Wer lieben kann, ist glücklich, heißt es. Doch, wie geht das überhaupt: richtig lieben? Gibt es ein Geheimnis für gelungene Partnerkommunikation? Welche Mythen ranken sich um die Liebe und wie bleibt der Wunsch nach lebenslanger Verbundenheit nicht nur ein Traum? Hier stellen wir Ihnen einige Bücher vor, die ihrer Partnerschaft neuen Schwung verleihen können und auch der Selbstreflexion dienen.
Die 13 Beziehungswölfe – GU
Sie schleichen sich in fast jede Partnerschaft: destruktive Muster, die Nähe, Kommunikation und irgendwann auch die Liebe auffressen können. Tobias und Laura Goldfarb geben diesen unsichtbaren Beziehungskillern Namen und machen daraus 13 „Beziehungswölfe“ – vom Streitwolf bis zum Entscheidungswolf. Statt sich gegenseitig zum Problem zu erklären, sollen Paare erkennen, welche Dynamik gerade am Werk ist. Die Autoren verbinden psychologischen Tiefgang mit Humor und konkreten Werkzeugen für den Beziehungsalltag. Das Ziel: weniger Endlosschleifen im Streit und wieder mehr echtes Verständnis füreinander. HIER geht‘s zum Buch!
Wenn du Liebe willst, musst du Liebe sein – mvg Verlag
Wo versteckt sich der richtige Partner – und warum scheint man selbst immer wieder beim falschen zu landen? Coach Isa Ulubaev dreht die klassische Partnersuche um: Nicht das Gegenüber soll sich zuerst ändern, sondern der Blick auf sich selbst. Wer Selbstbewusstsein entwickelt, mentale Blockaden löst und lernt, sich selbst anzunehmen, schaffe damit auch bessere Voraussetzungen für eine erfüllte Beziehung. Ulubaev verbindet seine Gedanken mit einfachen Methoden und praktischen Tipps. Seine Kernthese steckt bereits im Titel: Wer Liebe empfangen möchte, muss sie zunächst in sich selbst finden. HIER geht‘s zum Buch!
Verbunden und trotzdem frei – Hogrefe
Monogamie ist nicht das einzige Beziehungsmodell – aber offene Beziehungen funktionieren auch nicht einfach dadurch, dass man sie „offen“ nennt. Paartherapeutin, Sexologin und Wissenschaftlerin Ursina Donatsch beschäftigt sich mit konsensueller Nicht-Monogamie und der Frage, wie Nähe und Freiheit gleichzeitig möglich sein können. Zur Sprache kommen Grenzen, Eifersucht, Unsicherheit, Kommunikation und emotionale Balance. Fallbeispiele, Checklisten und konkrete Werkzeuge sollen dabei helfen, alternative Beziehungsformen nicht nur theoretisch spannend, sondern im Alltag lebbar zu machen. Dabei ergreift das Buch ausdrücklich nicht Partei für Monogamie oder Polyamorie, sondern für Beziehungen, die bewusst und einvernehmlich gestaltet werden. HIER geht‘s zum Buch!
Du bist nicht deine Eltern – Ariston
Wie sehr prägt uns unsere Kindheit, und wie können wir uns von belastenden familiären Mustern befreien? Der Psychiater und Psychotherapeut Hans-Otto Thomashoff beschäftigt sich mit den langfristigen Folgen toxischer Elternbeziehungen und zeigt, warum Schuldgefühle, emotionale Abhängigkeiten und alte Verletzungen oft bis ins Erwachsenenalter nachwirken. Dabei lässt er auch seine eigenen Erfahrungen mit einer dysfunktionalen Familie einfließen. Anschaulich erklärt er, wie sich ungesunde Beziehungsmuster erkennen und schrittweise überwinden lassen. Im Mittelpunkt steht die Erkenntnis, dass die eigene Vergangenheit zwar prägend sein kann, aber nicht das gesamte weitere Leben bestimmen muss. HIER geht‘s zum Buch!
Jeder ist beziehungsfähig – Kailash
„Generation beziehungsunfähig“? Stefanie Stahl hält dagegen. Die Psychologin vertritt die These, dass die meisten Menschen sehr wohl das Potenzial für eine glückliche Partnerschaft besitzen – sofern sie ihre eigenen Bindungsmuster verstehen. Im Zentrum steht die Arbeit mit dem „inneren Kind“ und damit die Frage, welche Erfahrungen aus der Kindheit unser Verhalten in Beziehungen bis heute bestimmen. Stahl widmet sich Bindungsangst, Selbstwert sowie dem schwierigen Gleichgewicht zwischen Anpassung und Selbstbehauptung. Statt auf den perfekten Partner oder dessen wundersame Veränderung zu warten, sollen Leser das eigene Beziehungsglück stärker selbst in die Hand nehmen. HIER geht‘s zum Buch!
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Vom Dating Frust zur glücklichen Beziehung – KOSMOS
Tinder, Bumble, Hinge – theoretisch war es noch nie so einfach, jemanden kennenzulernen. Praktisch hangeln sich viele trotzdem von Date zu Date und fragen sich irgendwann, warum es mit der großen Liebe einfach nicht klappt. Die Psychologen und Dating-Experten Caroline Hehenberger und Alexander Tiesenhausen suchen die Antwort nicht nur bei den potenziellen Partnern, sondern bei den eigenen Mustern und Glaubenssätzen. Selbstakzeptanz, Selbstwert und ehrliche Selbstreflexion sollen helfen, aus frustrierenden Datingschleifen auszusteigen. Übungen und praktische Tipps sollen den Weg von „Schon wieder der Falsche“ hin zu gesünderen Beziehungen ebnen. HIER geht‘s zum Buch!
Und was, wenn es gut wird? – mvg Verlag
Was, wenn man nicht länger vom schlimmsten Ausgang ausgeht, sondern plötzlich mit einem guten rechnet? Chris Bloom kennt die andere Seite: Eine gescheiterte Beziehung und berufliche Unzufriedenheit brachten ihn selbst an einen Punkt, an dem er sein bisheriges Leben infrage stellte. In seinem Buch geht es darum, negative Glaubenssätze und festgefahrene Verhaltensmuster zu erkennen und hinter sich zu lassen. Der Coach und Therapeut zeigt, wie Selbstzweifel Entscheidungen beeinflussen und warum die Beziehung zu sich selbst eine entscheidende Rolle spielt. Statt sich vom „Was, wenn alles schiefgeht?“ bremsen zu lassen, lautet die Gegenfrage: „Und was, wenn es gut wird?“ HIER geht‘s zum Buch!
50 Fragen, die das Leben leichter machen – Ullstein
Manchmal braucht es keine großen Veränderungen, sondern einfach die richtigen Fragen. Dieses Buch lädt dazu ein, eingefahrene Denkmuster zu hinterfragen, die eigenen Bedürfnisse besser zu verstehen und neue Perspektiven auf alltägliche Herausforderungen zu gewinnen. Im Mittelpunkt stehen Fragen, die zur Selbstreflexion anregen und dabei helfen sollen, bewusster mit Entscheidungen, Erwartungen und persönlichen Belastungen umzugehen. Ein inspirierender Begleiter für alle, die sich selbst besser kennenlernen und ihr Leben mit mehr Klarheit und Gelassenheit gestalten möchten. HIER geht‘s zum Buch!
Dein neues Selbstbild – Irisiana
Wie wir über uns selbst denken, beeinflusst maßgeblich, wie wir handeln, fühlen und unser Leben gestalten. In ihrem Ratgeber zeigt Sara Wragge, wie sich negative Selbstbilder hinterfragen und durch eine konstruktivere Sicht auf die eigene Persönlichkeit ersetzen lassen. Im Mittelpunkt steht das sogenannte Growth Mindset, also die Überzeugung, dass persönliche Fähigkeiten und Eigenschaften nicht unveränderlich sind, sondern sich weiterentwickeln können. Die Autorin verbindet Erkenntnisse aus der Positiven Psychologie mit praktischen Übungen zu Achtsamkeit, Meditation und Selbstreflexion. Auch die Auseinandersetzung mit der eigenen Biografie spielt eine wichtige Rolle. HIER geht‘s zum Buch!
Hirngespinste – scholo Verlag
ADHS betrifft längst nicht nur hyperaktive Kinder, sondern kann insbesondere bei Frauen jahrelang unerkannt bleiben. In ihrem Buch Hirngespinsteberichtet Lisa Vogel offen und persönlich über ihr Leben mit der Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung und die Herausforderungen einer späten Diagnose. Sie schildert, wie sich ADHS auf den Alltag, zwischenmenschliche Beziehungen und das eigene Selbstbild auswirken kann. Dabei räumt sie mit verbreiteten Vorurteilen auf und erklärt, warum sich die Symptome bei Frauen häufig anders zeigen als erwartet. Persönliche Erfahrungen werden durch wissenschaftliche Erkenntnisse und praktische Anregungen ergänzt. Ein ermutigendes Buch, das Betroffenen Verständnis vermittelt und Außenstehenden einen differenzierten Einblick in das Leben mit ADHS ermöglicht. HIER geht‘s zum Buch!
Die 5-Sekunden-Regel – Goldmann
Fünf Sekunden können ausreichen, um den entscheidenden Schritt vom Grübeln zum Handeln zu schaffen. Bestsellerautorin Mel Robbins stellt eine einfache Methode vor, mit der sich Aufschieberitis, Selbstzweifel und innere Blockaden überwinden lassen sollen. Das Prinzip: Wer etwas verändern oder eine unangenehme Aufgabe angehen möchte, zählt rückwärts von fünf bis eins und wird anschließend sofort aktiv. Dadurch soll verhindert werden, dass Ausreden und negative Gedanken die eigene Motivation ausbremsen. Anhand zahlreicher Beispiele zeigt Robbins, wie sich die Technik im Beruf, in Beziehungen und bei persönlichen Herausforderungen einsetzen lässt. Ein motivierender Ratgeber für alle, die weniger zögern, mutiger entscheiden und ihre Ziele konsequenter verfolgen möchten. HIER geht‘s zum Buch!
Besser fühlen – Rowohlt
Angst, Wut, Trauer oder Langeweile gelten häufig als unangenehme Gefühle, die wir möglichst schnell loswerden möchten. Doch der Psychologe und Bestsellerautor Leon Windscheid zeigt in seinem Buch, warum gerade diese Emotionen eine wichtige Funktion für unser seelisches Wohlbefinden erfüllen. Auf Grundlage psychologischer Forschung und anschaulicher Alltagsbeispiele erklärt er, wie Gefühle entstehen, weshalb wir sie oft missverstehen und was sie über unsere Bedürfnisse verraten. Dabei beschäftigt er sich mit grundlegenden Fragen rund um Liebe, Glück, Angst und emotionale Belastungen. Statt negative Gefühle zu verdrängen, plädiert er dafür, sie besser zu verstehen und bewusster mit ihnen umzugehen. Ein unterhaltsamer und wissenschaftlich orientierter Ratgeber. HIER geht‘s zum Buch!
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