"Die Hacker arbeiten still, schnell und sie sind brandgefährlich", warnte er vor rund 180 Teilnehmern des Spitzentreffens aus Wirtschaft und Politik, der EU und der NATO. Die Telekom zähle täglich bis zu eine Million Attacken auf ihr Netz. "Vor zwei Jahren waren es gerade mal 300.000 pro Tag." Der jüngste Telekom-Report zur Cyberkriminalität zeige, dass in diesem Jahr neun von zehn deutschen Firmen Angriffe von außen registriert hätten.
Schaden durch Cyberattacken ist enorm
Angesichts dieser Bedrohungen sei es wichtig, in Wirtschaft und Politik gemeinsame Wege zu finden, die Attacken und deren enorme, auch wirtschaftlichen Schäden zu verhindern. 2013 hätten sich diese weltweit auf bis zu 575 Milliarden Dollar (459 Milliarden Euro) belaufen, sagte Höttges unter Berufung auf das unabhängige Center for Strategic and International Studies (CSIS).
Die deutsche Regierung hat sich auf die Fahnen geschrieben, für mehr Schutz im IT-Bereich zu sorgen. Als Konsequenz aus den Spähangriffen des US-Geheimdienstes NSA aber auch angesichts sich häufender Cyberattacken gegen Unternehmen ruhen große Hoffnungen auf dem für dieses Jahr angekündigten IT-Sicherheitsgesetz. Über die Ausgestaltung wird in der Koalition heftig debattiert.
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