Auch Strache Opfer

Hochstapler Danny K. fasst fünf Jahre Haft aus

Gericht
17.08.2026 12:48

Es ging um 40 Betrugsfakten mit einem unfassbaren Schaden von fast zwei Millionen Euro. Danny K. inszenierte sich jahrelang als erfolgreicher Investor – Geld sah aber keiner. Dafür setzt es im Wiener Landesgericht eine nicht rechtskräftige Gefängnisstrafe. 

Er ist ein Hochstapler, wie aus dem Bilderbuch. Danny K. gab vor ein erfolgreicher Investor zu sein, warf mit großen Zahlen um sich. Dahinter steckte aber scheinbar nichts als Schall und Rauch. Der 43-Jährige weist insgesamt 13 Verurteilungen in ganz Europa auf – am Montag kam nun eine weitere nicht rechtskräftige aus Wien dazu. 

Fast zwei Millionen Euro Schaden
Im Landl wurde dem Serienbetrüger seit März der Prozess wegen schweren gewerbsmäßigem Betrug und einer Vielzahl an Dokumentenfälschungen gemacht. Es geht um zwei Millionen Euro Schaden, bei 400.000 Euro blieb es laut Anklage beim Versuch. Verursacht durch falsche Investitionsversprechen, Kreditvereinbarungen, nicht bezahlte Anwaltshonorare, Mieten und andere Leistungen. „Er hat das Blaue vom Himmel versprochen“, fasste der Staatsanwalt beim Prozessauftakt zusammen.

Auch Strache von falschem Investor geblendet
Und das tat er auch an den ersten Verhandlungstagen vor dem Schöffensenat. Danny K. bezeichnete sich als „Business-Angel“ – der Millionenschaden sei einfach ein normales Risiko in der Investmentwelt. In der er mit durchaus bekannten Namen verkehrte. Unter den Geschädigten ist Ex-Vizekanzler Heinz-Christian Strache, der im Prozess auch als Zeuge ausgesagt hat. Der 43-Jährige sei ihm Vermittlungshonorar schuldig geblieben. Strache sprach von über zwei Millionen Euro, die allein ihn betreffen würden. Das ist aber ein Fall fürs Zivilgericht. 

Im Strafprozess setzte es für den Hochstapler nun eine Haftstrafe: Danny K. wird zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt. Die 16 Monate Untersuchungshaft werden ihm freilich angerechnet. Der Schaden sei enorm: „Er hat kein einziges Projekt in Österreich erfolgreich akkordiert“, so die vorsitzende Richterin. Sie geht von einem Schaden in der Höhe von 1,86 Euro aus. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

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