Die Neuauflage des Betrugsprozesses gegen den deutschen Schauspieler und Musiker Jimi Blue Ochsenknecht fand am Donnerstagvormittag am Landesgericht Innsbruck statt. Der 34-Jährige selbst war bei der Verhandlung nicht anwesend. Er wurde zu 34.500 Euro Geldstrafe verurteilt.
Ochsenknecht selbst war zu der für eine Stunde angesetzten Verhandlung im Großen Schwurgerichtssaal nicht erscheinen, wie er im Vorfeld bereits bekanntgegeben hatte. Es bestand auch keine Verpflichtung dazu. Konkret ging es um eine nicht bezahlte Rechnung für ein Hotel in Kirchberg in Höhe von rund 14.000 Euro.
Der erste Betrugsprozess gegen den 34-jährigen Sohn von Schauspiellegende Uwe Ochsenknecht war im August 2025 am Landesgericht Innsbruck diversionell gegen eine auferlegte Zahlung einer Geldbuße über 18.000 Euro erledigt worden. Ochsenknecht bezahlte daraufhin das Geld in Raten. Letztlich gab aber das Oberlandesgericht Innsbruck (OLG) einer Beschwerde der Staatsanwaltschaft gegen die diversionelle Erledigung des Strafverfahrens statt, weshalb es nun zu einer Neuauflage bzw. Fortsetzung kommt.
Ochsenknechts Anwalt betonte im Vorfeld der Verhandlung, dass sein Mandant zwar wie bereits bisher die Verantwortung übernehmen werde, man aber auf Freispruch plädiere. Es habe kein Betrugsvorsatz vorgelegen.
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