Der langfristige Schutz natürlicher Lebensräume braucht Umweltbewusstsein, aktives Handeln und starke Kooperationen. Die Kelag unterstützt daher gemeinsam mit Partnern wie dem Nationalpark Hohe Tauern Bildungsprogramme und Initiativen, die Wissen vermitteln und Menschen zum aktiven Handeln motivieren.
Oft muss man die Dinge mit eigenen Augen sehen und die vielen Eindrücke mit allen Sinnen wahrnehmen, damit Bewusstsein entsteht: der kühle Wind, ein Murmeltier im hochalpinen Gras, imposante Berggipfel, aber auch die rasant schrumpfende Pasterze des Großglockners. Die Auswirkungen der klimatischen Veränderung zeigen im Nationalpark Hohe Tauern ihr nüchternes Gesicht. Initiativen wie die Klimaschule des Nationalparks Hohe Tauern und Felix Krainers „Planet Matters“ setzen klare Zeichen für Klima- und Umweltbildung sowie konkrete Maßnahmen.
Erfolgreiches Bildungsprojekt
Seit über einem Jahrzehnt zeigt die Klimaschule des Nationalparks Hohe Tauern, wie wirkungsvoll Umweltbildung sein kann. Das Bildungsprogramm richtet sich an Schüler der 4. bis 6. Schulstufe und vermittelt Wissen über Klimawandel, zukunftsorientierte Entwicklung und ökologische Zusammenhänge. Interaktive Workshops, Exkursionen und praktische Experimente fördern das Verständnis für aktuelle Umweltfragen und stärken die Bereitschaft, selbst Verantwortung zu übernehmen. Nationalpark-Ranger kommen in die Schulen, gestalten Unterrichtsstunden und bringen ihre Expertise ein.
Die Klimaschule zeigt, wie regionale Beispiele globale Herausforderungen greifbar machen und junge Menschen dazu motivieren können, Verantwortung für die Umwelt zu übernehmen und selbst zu handeln. Unterstützt wird die Klimaschule von der 100 Jahre Kelag Gemeinnützige Privatstiftung, die so einen wichtigen Beitrag zur Förderung von Klima- und Umweltbildung in Kärnten leistet.
Gemeinsam mit der Kelag können wir zukunftsweisende Impulse setzen, um die nächste Generation für eine klimafreundliche Zukunft zu begeistern.
Barbara Pucker, Direktorin des Nationalparks Hohe Tauern
Aktiv werden
Die Natur und die teils komplexen Zusammenhänge zu verstehen, ist ein erster wichtiger Schritt in Richtung Umwelt- und Klimaschutz. Es braucht auch Taten. „Vom Stillstand ins Tun kommen“ lautet die Devise des Kärntner Jungunternehmers Felix Krainer. Daher arbeitet die Kelag seit 2025 mit der von ihm gegründeten Initiative „Planet Matters“ zusammen. Die internationale Bewegung motiviert Menschen weltweit, aktiv Müll aus der Natur zu sammeln und Verantwortung für ihre Umwelt zu übernehmen. Gemeinsam mit der Kelag wurden bereits mehrere Projekte in Kärnten umgesetzt. Die Kooperation verbindet Bewusstseinsbildung mit konkretem Handeln und zeigt, wie kleine Beiträge vieler Menschen eine große Wirkung für Umwelt und Gesellschaft erzielen können.
Die Natur vor unserer Haustür zeigt, wie wichtig es ist, Ressourcen zu schützen und die Energiezukunft für kommende Generationen aktiv mitzugestalten.
Reinhard Draxler, Vorstandsmitglied Kelag
Gelebte Kooperationen
Für die Kelag bedeutet Klima- und Umweltschutz nicht nur Kooperationspartner zu unterstützen, sondern auch selbst das Wissen zu erweitern, die Auswirkungen des Klimawandels auf Flora und Fauna vor Ort zu verstehen und aktiv zu handeln. Daher besuchte eine Gruppe aus Kelag-Lehrlingen, Mitarbeitenden und Sigrun Alten, stellvertretende Vorsitzende der 100 Jahre Kelag gemeinnützige Privatstiftung, sowie Felix Krainer den Nationalpark Hohe Tauern. Das Ziel: voneinander lernen, sich austauschen und Ideen für zukünftige Engagements sammeln.
Auch Kelag-Vorstandsmitglied Reinhard Draxler schnürte die Bergschuhe, um in die Natur und die Vorträge des Nationalpark-Teams einzutauchen: „Der Nationalpark Hohe Tauern ist ein einzigartiger Naturraum, mit dem wir als Betreiber von elektrischen Anlagen seit vielen Jahrzehnten eng verbunden sind.“ Fasziniert von der Kulisse wurde allen Beteiligten einmal mehr klar, wie wichtig es ist, gemeinsam Verantwortung für unsere Umwelt zu übernehmen und jeden Tag einen Beitrag für die Natur zu leisten.