Isabella Scheiflinger kämpft für die Rechte von Menschen mit Behinderung und ist für sie da, wenn sie Unterstützung brauchen. Deshalb wurde sie dieses Jahr zum Herzensmenschen nominiert.
Ich hab’ Isabella nominiert, weil ich keine Person kenne, die mehr Herz in sich trägt und mehr Unterstützung leistet“, beschreibt Sandra Wilding ihre Herzensfreundin.
15 Jahre lang war Isabella Scheiflinger Kärntens Behindertenanwältin. Mit viel Engagement kämpfte sie für die Rechte und Interessen von Menschen mit Behinderung, setzte sich für mehr Inklusion ein und war für viele Betroffene ein wichtiger Ankerpunkt.
Ein Berufsleben ganz im Zeichen der Hilfe“
Es waren 24 Stunden, sieben Tage die Woche, dass sie für Menschen, die Unterstützung benötigten, immer da war – und auch noch immer da ist“, weiß Freundin Sandra. Dass Isabella nun selbst als Herzensmensch vor den Vorhang geholt wird, hat sie nicht erwartet. „Die Wertschätzung freut mich sehr – es ist mir aber auch ein bisserl peinlich. Ich empfinde nicht, dass ich so viel Besonderes tue. Das, was ich mache, ist meine Haltung, mein Menschenbild. Das sollte eigentlich selbstverständlich sein.“
Isabella wuchs mit ihrem jüngeren, schwerbehinderten Bruder auf. „Er hat mich im positiven Sinne sehr geprägt. Wir haben ein inniges Verhältnis. Diese familiäre Erfahrung hat mich in meine Berufslaufbahn hineingebracht.“
Ehrenamtlichkeit ist eine Win-Win-Win-Situation
Nach ihrer Fachausbildung und dem Studium widmete sie ihr gesamtes Berufsleben der Arbeit für und mit Menschen mit Behinderung. Dabei durfte sie viele schöne Momente erleben und gemeinsam mit Betroffenen auch einiges weiterentwickeln und Verbesserungen anstoßen.
Auch heute ist die unermüdliche Kämpferin für ein besseres Miteinander weiterhin ehrenamtlich für Menschen mit Behinderung im Einsatz: „Es ist eine Win-Win-Win-Situation: Einmal für den Menschen, der die Hilfe annehmen möchte, dann für einen selbst, weil man sehr viel lernen kann, aber auch für die Gesellschaft – für ein gutes Miteinander.“
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