Bayrische Grenzpolizisten erwischten in einem Fernreisebus einen echten Schwerverbrecher. Der Rumäne (47) hatte bereits wegen eines Tötungsdelikts gesessen. Aus einer Verurteilung wegen schwerer Brandstiftung hatte er noch fast zwei Jahre offen, die er zu Hause hätte absitzen sollen. Der Mann wurde verhaftet.
So schnell wird aus einer Routinekontrolle bitterer Ernst! Am Freitagmorgen gegen 8.30 Uhr kontrollieren bayrische Grenzbeamte bei Passau einen Fernreisebus, der von Amsterdam nach Wien unterwegs war. Drinnen stießen sie auf einen schweren Straftäter, der per Haftbefehl gesucht wurde.
Schwere Brandstiftung
Gegen den 47-jährigen Rumänen bestand ein Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Hamburg. Der Mann war nämlich wegen schwerer Brandstiftung verurteilt worden, und hatte noch 674 Tage Restfreiheitsstrafe zu verbüßen. Anstatt die fast zwei Jahre in seinem Heimatland abzusitzen, war der Mann offenbar international unterwegs.
Sogar ein Tötungsdelikt
Und nicht nur das: Dem Mann war durch die Ausländerbehörde Hamburg das Freizügigkeitsrecht in Deutschland bereits abgesprochen worden. Er hat nämlich nicht nur schwere Brandstiftung, sondern auch ein Tötungsdelikt auf dem Kerbholz. Er dürfte sich also nur in seinem Heimatland, oder anderen EU-Staaten aufhalten, wo sein Freizügigkeitsrecht noch intakt ist.
Mann sitzt nun in Haft
Nach Aushändigung des Haftbefehls wurde er in den Polizeiarrest gebracht und anschließend einer bayrischen Justizvollzugsanstalt zugeführt. Außerdem leiteten die Beamten der Grenzpolizeiinspektion Passau zusätzlich ein Ermittlungsverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Freizügigkeitsgesetz/EU ein. Die weiteren strafrechtlichen und ausländerrechtlichen Maßnahmen erfolgen in Abstimmung mit den zuständigen Behörden.
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