Josef Valentin Dorner kann in seiner jahrzehntelangen Laufbahn als Koch und Küchenchef auf so einige Höhepunkte zurückblicken. Für sein langjähriges und nachhaltiges Wirken in der heimischen Gastronomie wurde der gebürtige Lavanttaler jetzt im Zuge der Laurentiusfeier in Salzburg geehrt.
47 Jahre lang sammelte der gebürtige Lavanttaler wertvolle Erfahrungen in unterschiedlichen Gastronomiebetrieben im In- und Ausland. Schlussendlich zog es Dorner aber wieder in seine (kulinarische) Heimat zurück. Zurück in Kärnten prägte er die heimische Küche als Küchenchef im Hotel Hochschober, bevor er als Küchenleiter zum Parkhotel nach Pörtschach wechselte. Dort war er bis vor seiner Pensionierung im Jahr 2022 sieben Jahre lang tätig.
Im Gespräch mit der „Krone“ zeigt sich Dorner dankbar für die rückwirkende Auszeichnung und betont, dass es ihm während seiner Arbeit in der Gastronomie nie allein ums Essen gegangen ist.
„Die Mitarbeiter in der Küche waren immer das wichtigste Kapital für mich. Daher war es mir immer wichtig, an jede Person mit Respekt und Wertschätzung heranzutreten.“ Besonders genau war er auch bei der Ausbildung von Lehrlingen.
Es ist wichtig, Lehrlingen nicht nur das Handwerk, sondern auch die notwendige Verantwortung mitzugeben.
Josef Dorner
Diese Herangehensweise scheint die richtige gewesen zu sein, denn von den über 300 Lehrlingen, die Dorner während seiner Karriere ausgebildet hat, haben sich viele in der Gastronomie etabliert.
Für den Präsidenten des Verbandes der Köche Österreich, Michael Pansi, wurde mit Josef Dorner ein geeigneter Koch ausgezeichnet: „Josef Dorner hat nicht nur Außergewöhnliches geleistet, sondern sein Wissen und seine Erfahrung mit viel Engagement weitergegeben. Daher ist er für uns ein besonders würdiger Preisträger.“
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