Wespen haben im August Hochsaison – und heuer sind besonders viele unterwegs. Für rund 300.000 Insektengiftallergiker in Österreich verschärft sich jetzt die Lage zusätzlich. Denn Notfall-Spritzen sind derzeit nur schwer erhältlich. Ein Apotheker aus dem Burgenland berichtet von deutlich mehr Fällen und überschießenden Immunsystem-Reaktionen im ganzen Land und warnt vor den Gefahren schwerer allergischer Schocks.
Sie schwirren über Obstkuchen, Eisbechern und Limonadengläsern, umkreisen Grillwürstel, Komposthaufen sowie Biotonnen mit Speiseresten und sind ständig auf der Suche nach Protein und Zucker als Nahrungsquelle: die Wespen. Jetzt im August erreichen die staatenbildenden Insekten ihren Höhepunkt. Auf mehrere tausend Tiere kann ein einziges Volk da schon mal anwachsen. Dass das Wespenaufkommen im heurigen Sommer besonders stark ist, liegt zum einen am milden Winter und dem warmen, trockenen Frühling, die den überwinternden Wespenköniginnen ideale Voraussetzungen für den Nestbau boten. Zum anderen sorgen die anhaltend hohen Temperaturen dafür, dass sich die Völker besonders gut entwickeln können.
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