Der Bodenseepegel ist auf einem historischen Tiefstand – mit gravierenden Auswirkungen für die Schifffahrt, aber auch für die Natur. Eine Besserung der Lage ist bis auf Weiteres nicht in Sicht.
Die außergewöhnliche Trockenheit der vergangenen Monate hat am Bodensee zu einer dramatischen Lage geführt. Am gestrigen Montag wurde am Pegel Bregenz ein Wasserstand von lediglich 284 Zentimetern gemessen – das sind 123 Zentimeter weniger als der für diese Jahreszeit übliche Mittelwert. Grund für die dramatische Lage sind die geringen Niederschläge und der schwache Zufluss aus dem Alpenrhein. Besonders im Rheindelta bei Fußach und Höchst hat sich das Wasser um etliche Meter zurückgezogen und legt weite Schlammflächen frei.
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