Am Attersee (Oberösterreich) sorgt eine neue Regelung für Unmut: Viele Hundebesitzer fühlen sich von einem beliebten Badeplatz ausgeschlossen. Eine 66-Jährige sammelte bereits Hunderte Unterschriften gegen die Maßnahme, während die Gemeinde auf Beschwerden und einen einstimmigen Beschluss verweist.
„Sie nehmen uns dieses Fleckchen weg. Den Menschen und den Hunden. Ich fahre hier seit 30 Jahren her und jetzt werde ich ausgesperrt.“ Stefanie Zitzler hat die Sommermonate in Schörfling verbracht. Mit ihrem „Bobo“ genoss die 66-Jährige die heißen Tage am wunderschönen Attersee. Doch das soll nun Geschichte sein. Denn die Gemeinde hat ein Hundeverbot verhängt.
Nun läuft Zitzler Sturm gegen diese Maßnahme, will sich mit einer Unterschriftenliste Gehör verschaffen. „Ich bin schwer herzkrank, habe einen Behindertenausweis und jetzt kann ich dort nicht mehr hin. Es gab nie einen Wirbel. In all den Jahren ist noch nie etwas vorgefallen.“ Besonders verärgert ist sie über die laut Zitzler von der Gemeinde angeführte Alternative in Weyregg. „Dort gibt es keinen Schatten, kein WC und nur eine Eisenstiege, wo ein Hund nicht einmal ins Wasser kommt, ohne sich die Krallen zu zerfetzen. Das ist eine absolute Fehlplanung“, schimpft Zitzler.
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