Über das Vermögen des Betreibers von „Ja mein Taxi“ ist am Landesgericht Feldkirch auf Antrag eines öffentlich-rechtlichen Gläubigers ein Konkursverfahren eröffnet worden. Von dieser Insolvenz sind nach derzeitigem Stand neun Dienstnehmerinnen und Dienstnehmer direkt betroffen.
Schulden von rund 25.000 Euro
Laut ersten Angaben des Kreditschutzverbandes von 1870 (KSV1870) belaufen sich die Verbindlichkeiten des Unternehmens bislang auf rund 25.000 Euro. Die genauen Ursachen für die finanzielle Schieflage sind noch unklar.
Zukunft des Betriebs noch ungewiss
Zum Masseverwalter wurde der Bregenzer Rechtsanwalt Stefan Aberer bestellt. Seine Aufgabe wird es nun sein, die wirtschaftliche Lage des Unternehmens genau zu prüfen. Auf Basis dieser Prüfung wird er kurzfristig entscheiden, ob eine Fortführung des Betriebs möglich und sinnvoll ist.
Wichtige Fristen für Gläubiger
Personen oder Firmen, die noch Geld vom Taxiunternehmen fordern, müssen ihre Ansprüche nun anmelden. Die gerichtliche Anmeldefrist hierfür endet am 1. Oktober. Anmeldungen können über den KSV1870 eingereicht werden. Am Donnerstag, dem 15. Oktober, findet dann am Landesgericht Feldkirch die sogenannte Prüfungs- und Berichtstagsatzung statt, bei der die Forderungen geprüft werden.
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