Am Montag startet die Leichtathletik-Europameisterschaft im englischen Birmingham. Und das gleich mit einem Paukenschlag aus österreichischer Sicht. Denn für die 100 Meter der Frauen (Vorläufe ab 11.25 Uhr MESZ) haben sich gleich drei ÖLV-Sprinterinnen qualifiziert. Neben der frisch gebackenen Rekordhalter Christania Williams und Leni Lindner, ist auch die Vorarlbergerin Isabel Posch am Start.
„Nervös bin ich erst dann, wenn es losgeht, wenn ich im Stadion bin“, hatte Ländle-Sprinterin Isabel Posch verraten, bevor sie am frühen Freitagabend per Direktflug von Zürich ins englische Birmingham gejettet war. Dort startet heute die Europameisterschaft – und für Poschs „Mission 100 Meter“ ist es gleich der D-Day! „Vormittags steht der Vorlauf an. Sowohl Halbfinale, als auch Finale werden dann in der Abendsession gelaufen“, erzählt die 26-jährige Fußacherin, die bei ihrer zweiten EM-Teilnahme nach 2024 in Rom diesmal nicht nur von ihren Eltern und Lebengefährten Joel begleitet wird.
Freude über Trainer-Premiere
Im Flieger neben ihr saß nämlich auch ihr Trainer Christian „Gutsi“ Gutgsell. „Es hat mich sehr gefreut, als der österreichische Verband auf mich zugekommen ist und gefragt hat, ob ich Gutsi mitnehmen möchte“, gesteht die TS-Lustenau-Athletin, die damit Neuland betritt.
„Bis jetzt hat er mich noch nie vor Ort betreut.“ Problem sollte das aber keines sein. Ganz im Gegenteil: „Er findet immer die richtigen Worte, gibt mir Sicherheit und sorgt dafür, dass ich mich wohlfühle.“
„Das kann ich nicht kontrollieren!“
Was die Ziele angeht, will sich Isabel wie immer nur sehr ungern auf Zahlen festlegen lassen. „Es kommt ja auch darauf an, wie die anderen drauf sind. Das kann ich nicht kontrollieren. Gelingt mir aber ein technisch sauberer Lauf, ist der Einzug ins Halbfinale möglich. Ich möchte einfach mein Ding durchziehen und habe – jetzt da Gutsi dabei ist – auch ein recht gutes Gefühl.“
Auch Redlinger und Mohr qualifiziert
Posch wird aber nicht die einzige VLV-Dame sein, die in Birmingham dabei ist. 5000-Meter-Läuferin Lisa Redlinger (TS Lustenau) hat am Dienstagabend ihren großen Auftritt. Die Bregenzerwälderin Geherin Theresia Emma Mohr ist dann am Samstagmorgen über die Halbmarathon-Distanz im Einsatz.
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