Mehrfach abgesucht

Rätsel um in Pool ertrunkenes Mädchen (3)

Ausland
07.08.2026 09:58
Porträt von krone.at
Von krone.at

Der mysteriöse Ertrinkungstod eines Kleinkindes beschäftigt die Polizei im deutschen Bundesland Schleswig Holstein: Als eine Dreijährige als vermisst gemeldet wurde, suchten Beamte einen Pool in der Gegend mehrfach ab. Dann tauchte die Leiche der kleinen Bella darin auf – der Fall gibt Rätsel auf.

Am Mittwoch ging die Vermisstenmeldung aus der Ortschaft Preetz ein – die alarmierten Polizisten suchten unter anderem auch den Pool am Grundstück der Familie ab. Später kontrollierten auch Einsatzkräfte der Feuerwehr das Schwimmbecken – doch auch diese konnten das autistische und seh- und höreingeschränkte Mädchen nicht finden. 

Polizistin bestätigt mehrfache Kontrolle des Pools
Erst am Donnerstagmorgen wird der Körper von Bella darin gefunden. Wie er dort hingelangte, ist rätselhaft. „Wir haben unmittelbar nach der Vermisstenmeldung nach dem autistischen Mädchen gesucht. Auch im hinteren Bereich der Wohnanschrift der Eltern, wo sich ein Pool befindet. Die Feuerwehr und die Polizei haben auch im Nachgang den Bereich mehrfach abgesucht“, erklärte eine Polizeisprecherin gegenüber „Bild“. 

Pool von außen nicht zugänglich
Ein Reporter fand bei einem Lokalaugenschein heraus, dass der Pool nur über das Elternhaus oder über die Nachbargrundstücke zugänglich ist. Von der Straße gelangt man nicht dorthin. Nun versuchen die Ermittler herauszufinden, warum die Leiche erst am nächsten Morgen entdeckt wurde, obwohl das Schwimmbecken ja mehrmals am Vortag durchsucht worden war. 

Die sterblichen Überreste der Dreijährigen würden nun obduziert werden – diese Untersuchung soll Klarheit bringen. Spätestens am Samstag soll ein Ergebnis vorliegen. Die Polizei betonte jedoch: „Wir schließen zum jetzigen Zeitpunkt Fremdverschulden aus.“

Bella war am Mittwoch verschwunden, die Spuren führten zunächst in Richtung eines Waldes. Die Bevölkerung wurde um Mithilfe gebeten – sie wurde aufgefordert, in Gärten, Gartenhütten und Garagen Nachschau zu halten. „Das Kind ist autistisch und neigt dazu, sich eher zu verstecken und sich im Verborgenen zu halten. Sie ist sehr ängstlich“, wurde erklärt. Trotz großangelegter Suche auch mit Hubschraubern und Drohnen konnte Bella nur noch tot aufgefunden werden. 

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung