Im Italien-Urlaub

Mädchen (4) aus Österreich stirbt nach Badeunfall

Österreich
18.07.2026 22:56
Porträt von krone.at
Von krone.at

Schreckliche Tragödie im Italien-Urlaub: Ein erst vier Jahre altes Mädchen aus Österreich ist am Samstagnachmittag im Hotel-Pool untergegangen. Jugendliche zogen das Kind aus dem Wasser, es wurde ins Spital von Cesena gebracht. Dort konnte der Arzt aber nur noch den Tod des Mädchens feststellen.

Das Unglück ereignete sich im Schwimmbad einer Hotelanlage im norditalienischen Adria-Badeort Milano Marittima. Das Mädchen soll ins Wasser geraten sein, als der Vater kurz in sein Hotelzimmer ging.

Mädchen war unbemerkt im Wasser
Zunächst bemerkte niemand, dass das kleine Kind im Wasser war, hieß es nach ersten Erkenntnissen der Behörden. Alarm schlugen schließlich mehrere Jugendliche, die sich im Bereich des Pools aufhielten und den regungslos halb untergetauchten Körper des Mädchens entdeckten.

Reanimation erfolglos
Rettungskräfte versuchten erfolglos, das Kind zu reanimieren. Die Vierjährige verstarb im Krankenhaus von Cesena. Mirko Boschetti, der Bürgermeister der Stadt Cervia, zu der Milano Marittima gehört, bezeichnete den Vorfall als Tragödie und sprach den Angehörigen des Mädchens sein Mitgefühl aus.

Schülerin starb bei schrecklichem Unfall
Der tödliche Unfall ereignete sich nur einen Tag nach dem Tod einer elfjährigen Schülerin in einem Schwimmbad in Sestri Levante in Ligurien. Das Mädchen war dort mit den Haaren in einer Ansaugvorrichtung des Beckens hängen geblieben und später im Krankenhaus gestorben.

Gesetz soll mehr Schutz bringen
Vor dem Hintergrund mehrerer tödlicher Badeunfälle drängt die italienische Regierung auf eine rasche Verabschiedung eines Gesetzes im Parlament, das strengere Sicherheitsvorschriften für öffentliche und private Schwimmbäder vorsieht. Nach Angaben von Zivilschutzminister Nello Musumeci wird der Gesetzesentwurf derzeit im Parlament beraten.

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