2019 war er als Fünfter bei der Hahnenkamm-Abfahrt in Kitzbühel die Sensation, im Sommer 2026 beendete er nach acht Operationen und 86 Weltcupstarts seine Karriere. Nun hat der Steirer Daniel Danklmaier eine neue Aufgabe gefunden – und die führt ihn zurück in den Skisport.
„Jetzt ist es Zeit dieses Kapitel zu schließen. Ich blicke dankbar zurück und freue mich auf das, was kommt!“ – mit diesen Worten schloss Daniel Danklmaier am 5. Mai 2026 ein Instagram-Posting, in dem der 33-jährige Steirer sein Karriereende bekannt gab. Eine Laufbahn, in der er in 86 Weltcuprennen 52-mal in die Punkte fuhr. Das absolute Highlight: Sein sensationeller fünfter Rang – mit Startnummer 41 – bei der Hahnenkamm-Abfahrt auf der Kitzbüheler Streif im Jänner 2019. Zudem krönte er sich sowohl 2021 in Saalbach als auch 2022 im Montafon zum Abfahrtsstaatsmeister.
Wichtige Rolle im Nachwuchs
Seit vergangener Woche steht nun auch endgültig fest, wohin Danklmaiers berufliche Reise führen wird. Und zwar zurück in den Skisport. Genauer gesagt zu seinem langjährigen Ausrüster Atomic. Bei den Altenmarktern wird er Manager Junior Racing für Österreich und Deutschland. In dieser Aufgabe ist der Ennstaler sowohl für das Talente-Scouting als auch die länderübergreifende Koordination der Nachwuchsarbeit zuständig. Zudem soll der Ex-Abfahrer im globalen Alpine Racing-Netzwerk der Salzburger das Förderprogramm „Juniors to Champions“ vorantreiben.
Wiedersehen mit altem Bekannten
In seiner neuen Funktion kommt es für Danklmaier auch zu einem Wiedersehen mit einem alten Bekannten: Ex-ÖSV-Coach Jürgen Graller. „Meine Verbindunge mit Daniel besteht bereits seit seiner Zeit als Athlet, in der ich ihn als Trainer betreuen durfte“, verrät der Schladminger, der einst auch schon die ÖSV-Speeddamen betreute, bei den deutschen Skidamen als Cheftrainer engagiert war und nun Junior Manager Racing Europa bei Atomic ist. „Damit schließt sich für mich ein Kreis. Daniel kommt quasi direkt von der Rennpiste und wird unserem Nachwuchs wertvolle Inputs auf dem Weg an die Weltspitze geben können.“
Die Reise geht weiter
Danklmaier selbst brennt auf die neue Aufgabe: „Dass meine Reise mit Atomic weitergeht, bedeutet mir viel. Ich freue mich darauf, mit den jungen Athletinnen und Athleten zu arbeiten.“ Und auch Atomic Rennchef Christian Höflehner ist sehr glücklich über die Verstärkung: „Danki lebt die Atomic-DNA und bringt ideale Voraussetzungen mit, um unsere Juniors auf das nächste Level zu bringen.“
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