Die Idee eines Wieners entwickelte sich zu einem internationalen Erfolgsprojekt. Nachhaltig und gesund beschäftigt das Unternehmen, das in einer kleinen WG seinen Anfang hat, nun 500 Mitarbeiter.
Alles begann mit einer Idee vor mehr als zehn Jahren im Flugzeug. „Ich war frustriert über den Zustand in der Getränkeindustrie“, erzählt Gründer Martin Murray. Als seine Mutter im Flieger dann eine Cola bestellte und er sie fragte, warum – „weil Wasser langweilig schmeckt“ – kam der Geistesblitz: Warum gibt es eigentlich keine kompakten, zuckerfreien Würfel mit Geschmack, die aus Leitungswasser ein gutes, gesundes Getränk machen?
„Erfolgswahrscheinlichkeit war gering“
„Ich habe mich so verliebt in diese Idee, hatte nur mehr das im Kopf“, so der Wiener. Gemeinsam mit seinem Bruder und einem Freund gründete er Waterdrop. „Die Erfolgswahrscheinlichkeit war gering, aber es ist sowieso nicht rational, ein Unternehmen zu gründen“, so Murray.
In seinem Fall kam es aber anders. Nach 1,5 Jahren Entwicklungsphase und drei Jahren „herumprobieren“ entwickelte sich Waterdrop zu einem international erfolgreichen Unternehmen mit 60 Geschäften weltweit und 30 Millionen verkauften Drops pro Monat.
Kontrolle vom Feld bis ins Glas
Diese werden in Deutschland hergestellt, zuckerfrei. Die natürlichen Zutaten werden vom Feld bis ins Glas kontrolliert. „Die Menschen wollen nachhaltiger und gesünder leben, wir decken beides ab“, erklärt Murray. Sein Ziel ist es, die Getränkeindustrie zu verändern. Weg von Plastikflaschen mit zuckerhaltigen Chemiegetränken, die durch die ganze Welt geschifft werden.
Die Firma, die in einer kleinen Wiener WG mit kaum Startkapital gegründet wurde, beschäftigt mittlerweile 500 Mitarbeiter.
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