„Chance 1 zu 15 Mio.“

Australierin wird Mutter von eineiigen Vierlingen

Ausland
24.07.2026 14:00
Porträt von krone.at
Von krone.at

Eine Australierin hatte bereits vier Kinder, als sie erfahren hat, dass ihre Familie noch um einiges größer werden würde. Durch ein außergewöhnliches Phänomen wurde die 34-Jährige Mutter von eineiigen Vierlingen. Alle vier Babys waren Mädchen.

Die Kinder entstanden aus einer natürlich empfangenen Schwangerschaft, die mit einer Wahrscheinlichkeit von „1 zu 15 Millionen“ vorkommt. Dabei teilte sich die Eizelle in vier. Als die Frau erfuhr, dass sie mit vier Babys auf einmal schwanger war, reagierte sie erst einmal geschockt. Und damit nicht genug – die Kinder sind auch noch eineiig!

Familie besteht nun aus zehn Menschen
Nach vier Kindern plante die 34-Jährige eigentlich nicht, noch einmal schwanger zu werden – jetzt ist sie achtfache Mutter. Die Babys wurden in der 28. Schwangerschaftswoche per Kaiserschnitt zur Welt gebracht. Dabei wurde die Frau von einem großen Team an Krankenhauspersonal und Ärzten und Ärztinnen unterstützt.

Auf TikTok teilte die Mutter ein Video ihrer Babys:

„So etwas hat es in Australien noch nie gegeben“
„Das ist beispiellos ... wir glauben nicht, dass so etwas jemals in Australien vorgekommen ist“, sagte Dr. Bendall, Spezialistin für mütterliche und fetale Medizin und Geburtshelferin im Royal Brisbane and Women‘s Hospital. Emily, Harriet, Catherine und Alexa kamen am 14. Juli zur Welt. Eines der Mädchen wurde nach einer Ärztin im Krankenhaus benannt.

Babys auf Frühchenstation behandelt
Die Babys werden wohl noch längere Zeit im Spital verbringen müssen, bevor sie nach Hause dürfen. Derzeit werden sie auf der Frühchenstation des Krankenhauses behandelt. Um Komplikationen zu vermeiden, war die Mutter schon drei Wochen vor der Geburt im Krankenhaus. 

Familie braucht „Kleinbus mit mindestens zehn Sitzen“
Die Familie hat auf „GoFundMe“ eine Spendenaktion ins Leben gerufen, um die Versorgung der Mädchen zu unterstützen. Das Geld soll für medizinische Versorgung, den täglichen Lebensunterhalt und einen Kleinbus „mit mindestens zehn oder 12 Sitzplätzen“ verwendet werden.

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