Bald Neunfach-Mama
Frau in Bayern bekommt zum dritten Mal Zwillinge
Jasmin Schmidt (36) aus Nordbayern ist bereits zum dritten Mal mit Zwillingen schwanger (siehe Video oben). „Das ist für mich jetzt nicht mehr so außergewöhnlich“, sagt sie. Auch für ihn sei es schon das Normalste überhaupt, meint der werdende Vater Andreas Rittner. Er habe gar nicht gedacht, dass diesmal nur ein Kind kommen könnte.
Was für die beiden normal klingt, tritt tatsächlich sehr selten auf. In keinem Fall gab es eine künstliche Befruchtung. „Es ist eigentlich Zufall“, sagt Oberärztin Anja Forster vom Klinikum Fürth, die Schmidt und Rittner bereits zum dritten Mal betreut, und nicht so richtig erklären kann, warum die 36-Jährige dreimal in recht kurzem Abstand Zwillinge bekommt. In der Familie der Deutschen kamen Zwillinge bereits vor, es scheint also eine genetische Veranlagung zu geben.
Grundsätzlich hat die Wahrscheinlichkeit für Zwillingsschwangerschaften laut der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) in den vergangenen Jahren zugenommen, das liegt vor allem an mehr künstlichen Befruchtungen und einem höheren Durchschnittsalter der werdenden Mütter.
Die beiden Mädchen von Schmidt und Rittner sollen Anfang Juni auf die Welt kommen. Ihre älteren Geschwister sind auch noch ziemlich klein: Die Zwillinge Daniel und Emilio wurden im Spätsommer 2023 geboren, Simone und Anastacia im Spätsommer 2024. Jasmin Schmidt hat aus ihrer ersten Ehe drei weitere Kinder, davon war keines ein Zwilling. Sie ist also bald neunfache Mutter. Die Bayerin hat sich laut eigener Aussage immer viele Kinder gewünscht. Er rechne mit noch mehr Arbeit, aber auch mit noch mehr Spaß, sagt der werdende Vater. „Ich habe gar nicht gedacht, dass da eins kommt. Ich dachte sofort, das werden wieder zwei.“
Ich habe gar nicht gedacht, dass da eins kommt. Ich dachte sofort, das werden wieder zwei.
Andreas Rittner, bald Sechsfach-Vater
Hochzeit und Umzug geplant
Zurzeit muss die 36-Jährige zweimal pro Woche für eine Eisen-Infusion in das Klinikum kommen. Eigentlich gehe es ihr gut, nur manchmal sei ihr etwas schwindelig, sagt sie. „Beim dritten Mal Zwillinge hat man schon körperliche Risiken“, sagt Forster. Ein Problem sei etwa, dass der Körper es nicht schaffe, Nährstoffe so schnell aufzunehmen, wie er sie an die Kinder wieder abgebe. Bei Mehrlingsschwangerschaften kann es laut der DGGG häufiger zu komplizierten Verläufen kommen, wie Frühgeburten und Fehlbildungen. Zudem haben die Schwangeren ein höheres Risiko für Bluthochdruck, Schwangerschaftsdiabetes, Blutarmut und eine Schwangerschaftsvergiftung.
Bevor die beiden Mädchen auf die Welt kommen, wollen Rittner und Schmidt noch heiraten und in eine größere Wohnung umziehen. Bislang hatte die künftige Familie Rittner aber kein Glück bei der Suche.









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