Statt 59.000 Tonnen Altreifen zu entsorgen, darf eine Firma in Ohlsdorf in Oberösterreich sie zuschütten. Gegen die behördliche Genehmigung bereitet die Gemeinde nun eine Beschwerde vor. Neben den Sorgen vor erneuten Bränden und Trinkwasserproblemen sorgen in der Region auch die vielen Fördergelder an die Deponiebetreiber für Unmut.
Seit Bekanntwerden der behördlichen Genehmigung für die Zuschüttung von 59.000 Tonnen Altreifen schrillen in Ohlsdorf die Alarmglocken. SP-Bürgermeisterin Ines Mirlacher berief am Donnerstag eine Sitzung des Gemeindevorstandes ein. Es wurde ein einstimmiger Beschluss gefasst. Ein Anwalt soll eine Beschwerde gegen die Bewilligung der Direktion Umwelt und Wasserwirtschaft des Landes vorbereiten.
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